Zimt

19.12.2014 21:34 | Inhaltsstoffe und Ihre Wirkung

 

Zimt

Von Sabine Bröckel / Tierheilpraktikerin, Autorin und Besamungswartin

Zimt

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Bevor wir die Lobeshymnen auf eines der gesündesten Gewürze anstimmen, wollen wir die Frage beantworten:

 

Was ist Zimt und wann ist er nicht nur ausschließlich gesund?


Als Zimt wird die Rinde vom Zimtbaum verwendet. Allerdings gibt es unterschiedliche Zimtsorten:

  • Cassia-Zimt (Cinnamomum cassia -meist auch als chinesischer Zimt bezeichnet). Er kam ursprünglich aus China, wird heute aber auch in Vietnam, Indonesien und auf Sumatra angebaut. Cassia-Zimt ist relativ dunkel und kräftiger, schärfer und leicht bitter im Geschmack. Cassia-Zimt geriet vor allem wegen seines relativ hohen Cumaringehaltes in die Schlagzeilen, denn pro 100 g Zimt sind 0,2 bis 0,8 g Cumarin enthalten und das kann leberschädigend wirken. Das Problem des hohen Cumarinwertes wird jedoch – so lautet die Meinung einiger Wissenschaftler – auch etwas hochgespielt, denn theoretisch treten die beobachteten Leberschäden nur bei besonders empfindlichen Menschen nach übermäßiger Cumarindosis auf, die bereits vorgeschädigte Organe hatten. Dieses Wissen wurde bekannt, weil Cumarin einst in isolierter Form als Medikament gegen bestimmte Venenleiden verordnet wurde und die mit einer überhöhten Dosis von Cumarin verbundenen und beschriebenen Nebenwirkungen bei einigen der Patienten auftraten. Da sich jedoch die Cumarine aus Zimt und Arzneimitteln unterscheiden, können die Nebenwirkungen der cumarinhaltigen Arzneimittel nicht auf Zimt übertragen werden. Es gibt keine Studie, die dem Zimt eine schädigende Wirkung nachgewiesen hat. Insofern ist zur Grenzwertfestlegung folgendes zu bedenken: Die Diskussion um möglicherweise schädliches Cumarin kommt eigentlich aus den 1980er Jahren. Bis zu dieser Zeit durfte synthetisches Cumarin als Aroma unbegrenzt in Lebensmittel und Getränke gemischt werden. Die Wirkung ist jedoch – wie schon bei den Arzneimitteln – mit dem natürlichen Cumarin aus dem Cassia-Zimt nicht vergleichbar. Auf der anderen Seite ist es jedoch gerade der Wirkstoff Cumarin, der als krebsvorbeugend gilt, denn indische Wissenschaftler zeigten im Jahr 2010, dass ein wässriger Zimtextrakt aus Cassia-Zimt den Zelltod von Gebärmutterhalskrebszellen initiieren kann. Insofern befanden sie, dass Zimt eine potente Möglichkeit zur Vorbeugung des Gebärmutterhalskrebses sei. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen deutsche Forscher vom Regensburger Institut für Pharmazie: Sie stellten bereits in den 1990er Jahren am Nagermodell fest, dass reines Cumarin manche Prostatakrebstumore zum Schrumpfen brachte und in täglichen Dosen von 40 mg die Zahl von Lungenmetastasen signifikant um 40 bis 50 Prozent reduzieren konnte. Trotzdem sollte man Cassia-Zimt vorsichtshalber nicht in hoher Dosierung bei sich selbst oder seinen Tieren anwenden, denn es gibt die Cumarin-Empfindlichkeit und ein Risiko einzugehen, würden auch wir nicht befürworten. Aber als Gewürz in geringen Dosen schadet Cassia-Zimt nicht.

    Für Geniesser

    Zu beachten ist hierbei der Grenzwert von Cumarin, der bei 0,1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht beim Menschen liegt, was bedeutet, dass man ein Leben lang täglich 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen kann, ohne mit irgendwelchen gesundheitlichen Schäden rechnen zu müssen.

    Für Hunde

    Für Hunde liegt der NOAEL – die höchste Menge, die nicht gesundheitsschädlich ist – bei 10 mg (0,01g) /kg Körpergewicht.
  • Ceylon Zimt (Cinnamomum verum – er wird auch Caneel genannt) wird vor allem aus Sri Lanka (früher Ceylon) importiert. Ceylon-Zimt ist heller in seiner Farbe und aromatischer, feiner und süßer im Geschmack und in ihm sind nur Spuren von Cumarin bis maximal 0,08 g/100 g Zimt enthalten
  • Madagaskar-Zimt – er kommt, wie sein Name das bereits verrät, aus Madagaskar und ähnelt geschmacklich dem Ceylon –Zimt. Seine Farbe ist jedoch noch eine Spur heller, wobei er zwar etwas günstiger, aber trotzdem von hoher Qualität ist, denn die madagassischen Böden werden nicht chemisch gedüngt und auch der Cumarin-Gehalt vom Madagaskar-Zimt ist mit dem des Ceylon-Zimt vergleichbar.

Der Unterschied liegt aber nicht nur im Geschmack, im Aroma, in der Farbe und im Cumarin-Gehalt, sondern überdies auch in der Gewinnung der Zimtrinde.

Die Gewinnung von Ceylon-Zimt ist besonders aufwendig, denn die Rinde wird von den zarten Wurzelschösslingen abgeschält und damit ein Zimtbaum sich ergiebig „abernten“ lässt, werden die Bäume durch ständiges Abschlagen kurz gehalten – das regt die Wurzelstöcke an, immer neue Ableger zu treiben. Nach der Ernte wird die Rinde des Ceylon-Zimtbaumes von Kork und anderen Geweben (Parenchymen) befreit.

Vom Cassia-Zimtbaum wird hingegen erst nach vier Jahren erstmalig das zarte, nur millimeterdicke Innere der Rinde geerntet, denn der Baum darf auswachsen. Um jedoch an die „Zimtstangen“ zu gelangen, werden Borke und Mittelrinde nicht so gründlich entfernt, wie das beim Ceylon-Zimt der Fall ist; die Innenrinde wird geschält und rollt sich dabei von selbst zur charakteristischen Zimtstange auf. Anschließend werden die Zimtstangen getrocknet.

Man kann die Stangen vom Cassia- und vom Ceylon-Zimt sehr gut unterscheiden, denn die Cassia-Zimtstange besteht nur aus einer einzigen, ein bis drei Millimeter dicken, zusammengerollten Rindenschicht, während die Stange des Ceylon-Zimtes aus mehreren Lagen hauchdünner Rindenschichten zusammengerollt ist, die im Querschnitt einer angeschnittenen Zigarre ähneln. Grundsätzlich gilt: Je dünner die Rinde, desto feiner das Aroma.

Allerdings kommt der chinesische Cassia-Zimt meistens nicht als Zimtstange, sondern als gemahlenes Zimtpulver in den Handel.

Zimt enthält neben seinen geschmacks- und geruchsgebenden ätherischen Ölen (0,5-2,5 %), wie vor allem Zimtaldehyd (65-75 %) und Eugenol (ca. 5 %). Daneben sind in geringen Mengen zahlreiche weitere Stoffe wie Alkohole, Schleimstoffe, Stärke, Gerbstoffe, Methylhydroxy-Chalcone-Polymer (MHCP) und Phenylpropanoide (Safrol, Cumarin) als Wirkstoffe aktiv.

Das Zimtaldehyd wirkt nachweislich anregend auf die Bildung von Verdauungssäften und kurbelt so den Appetit und die Verdauung an, denn es fördert die Speichel- und Magensaftproduktion und damit auch indirekt die Darmbewegung Darmperistaltik. Überdies wirkt Zimt gegen Fehlgärungen, Blähungen und Durchfall und kann auch bei Pferden

Für Pferde

eingesetzt werden, die zu Krampf- und Verstopfungskoliken neigen, denn Zimt stillt den Schmerz und löst die Verkrampfung.

Das Eugenol, trägt hingegen zusammen mit dem im Zimt enthaltenen o-Methoxyzimtaldehyd beweisbar dazu bei, dass das Wachstum und die Vermehrung von Parasiten, Bakterien und Pilzen, die sich in den Verdauungsorganen angesiedelt haben, wirksam bekämpft wird – Zimt hat also auch antibakterielle und fungistatische Eigenschaften und wird überdies in der Zahnmedizin als schmerzstillendes und antibakterielles Mittel verwendet. Daneben wird ihm - wie auch dem Zimtaldehyd - die Fähigkeit zur Insektenbekämpfung zugesprochen.

Doch nicht nur in  jüngster Zeit, sondern schon vor Jahrhunderten wurden dem Zimt so viele gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben, dass er höher gehandelt wurde als Gold. Beispielsweise balsamierte man im alten Ägypten die Herrscher damit ein und mit einer Mixtur aus Wasser, Nelken und Zimt wurde im Mittelalter die Beulenpest aus Krankenzimmern vertrieben. Mit Zimt wurden in der Volksmedizin alle Krankheiten vom Mageninfekt bis zum Fußpilz geheilt. Inzwischen bestätigen aber auch Wissenschaftler, dass der Zimt eine antimikrobielle Wirkung besitzt und so tatsächlich bakteriellen Infekten entgegenwirkt. Als Fußpuder wird Zimt übrigens heute noch gerne eingesetzt, denn er wirkt nicht nur gegen Fußpilz und überdies desinfizierend, sondern auch gegen kalte Füße und Fußschweiß – und man duftet herrlich weihnachtlich aus den Socken.

Eine ganz besondere Wirkung vom Zimt, die man von Alters her kennt, ist seine liebesfördernde Eigenschaft, denn Zimt gilt ....

Für Geniesser

... mit dem folgenden Rezept als Aphrodisiakum


  • 15 cm Zimtstange
  • ½ TL Macis (Muskatblüte)
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 EL Thymian
  • Schale einer kleinen Zitrone
  • das Mark von ¼ Vanilleschote

in 600 ml Alkohol (z.B. Wodka) 15 Tage ziehen lassen.

Anschließend 225 g Blütenhonig in 300 ml warmem Wasser auflösen, mit dem abgeseihten Auszug vermischen und in Flaschen füllen.

Vor dem Schlafengehen 30 bis 50 ml trinken.

 

Man kann jedoch auch dem Beispiel von Salomon folgen, denn der besprengte sein Lager mit Myrrhe, Aloe und Zimt, um die Liebesnacht zu würzen. Im persischen Raum wurden hingegen Salben mit Zimt und Honig genutzt, um die Lust und Manneskraft zu stärken.

Doch nicht nur die Libido wird durch Zimt gestärkt, sondern überdies der gesamte Organismus, denn er wirkt tonisierend auf die Organe und kann damit auch bei Herzschwäche eingesetzt werden. Auch bei Erkältungen und Atemwegsproblemen hat er sich mit seiner schleimlösenden und auswurffördernden Wirkung bei Husten und Bronchitis bewährt. Überdies kann er Entzündungen des Nebenhöhlenbereiches lindern.

Seine spektakulärste Wirkung entdeckte man bei einer wissenschaftlichen Studie im Jahr 2004, denn sie zeigte, dass Zimt durch seinen Inhaltsstoff MHCP eine insulinähnliche Wirkung hat und so den Blutzuckerspiegel senken kann. Daneben zeigten sich positive Auswirkungen auf die Blutfettwerte.

Damit ist Zimt ein Gewürz, das bei einer täglichen Einnahme von 1 bis 6 g gegen Diabetes helfen kann.

Im Bereich der Humanmedizin erkannte man, dass in leichten Fällen von Diabetes durch die Anwendung von Zimt manchmal sogar auf chemische Blutzuckersenker verzichtet werden kann und bei insulinpflichtiger Diabetes stellte man fest, dass Zimt dazu führen, dass man mit weniger Insulin auskommt.

Für Pferde

Bei Pferden werden Formen der Diabetes als Metabolisches Syndrom (EMS) immer häufiger entdeckt und hier unterstützt die Verwendung von Zimt die Behandlung entscheidend, denn die Begleiterscheinungen sind nicht nur Fettablagerungen im Bereich des Halses, der Kruppe und des Bauches, deren Abbau durch die Wirkung von Zimt, vor allem durch seine stoffwechselfördernde Eigenschaft unterstützt wird, sondern auch Hufreheerkrankungen und hier ist die durchblutungsfördernde Eigenschaft des Zimt, sowie seine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung eine große Hilfe in der erfolgreichen Behandlung.

Hierbei gibt es viele Studien, die nachweisen, dass besonders das Polyphenol MHCP (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer) gesundheitsförderlich ist, weil es direkt an den Insulinrezeptoren wirkt und den Blutzucker senkt. Als Dosis wird für 250 kg Lebendgewicht von einem Teelöffel Zimt ausgegangen. Bei einem 500 kg schweren Warmblutpferd würden zwei Teelöffel reichen, um den Blutzuckerspiegel zu senken.

Überdies soll Zimt aber auch die Gewichtsreduktion unterstützen, was einerseits mit seiner blutzuckerregulierenden Eigenschaft, andererseits mit seiner Wirkung als wärmendes Gewürz zusammenhängt, denn die Wärmeproduktion (Thermogenese) verbraucht verstärkt Energie und somit auch Kalorien.

 

Für Geniesser

Die wärmende Wirkung verschaffte Zimt auch einen hohen Stellenwert im Ayurveda, wo er beispielsweise bei Wechseljahresbeschwerden helfen kann, diese zu lindern.

Auch in der traditionellen Chinesischen Medizin wird Zimt als Heilmittel bei innerer Kälte, Anspannung und Kreislaufschwäche verwendet.

Allerdings muss man Zimt nicht unbedingt essen, um von seiner heilenden Wirkung zu profitieren, denn schon das Einatmen seines Aromas soll inspirierend wirken und die Kreativität fördern. Tatsächlich haben Studien sogar bewiesen, dass das „Schnüffeln am Zimt“ die kognitiven Fähigkeiten verbessert und dem Gehirn im Bezug auf seine Gedächtnisleistung oder das Urteilsvermögen auf die Sprünge hilft. Insofern ist Zimt inzwischen auch im Gespräch als Mittel gegen die Alzheimer Krankheit, weil er - zumindest in vitro - die Bildung der ungünstigen Ablagerungen im Gehirn blockieren und sogar abbauen helfen soll. Die entsprechende amerikanische Studie von Wissenschaftlern der University of California hierzu wurde 2009 im Journal of Alzheimer’s Disease veröffentlicht.

Auch äußerlich kann man Zimt ganz hervorragend anwenden, denn Zimt fördert die Durchblutung, wenn man ihn beispielsweise mit Kokosöl zu einer Salbe vermischt und auf eine schmerzende Körperstelle aufträgt und lindert Muskelschmerzen und Verspannungen – allerdings sollte man den Zimt dabei sparsam dosieren, weil er sonst die Haut reizen kann.

Kokosöl

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Eine andere Möglichkeit der äußerlichen Anwendung ist der Zimttee, mit dem man ein Tuch tränkt, das man dann auf die schmerzende Stelle legt. Schlägt man nun ein trockenes Tuch über den Wickel und lässt den Zimt so 20 Minuten wirken, können Muskel- und sogar Gelenkschmerzen, wie sie durch Arthritis (Gelenksentzündung) und Rheuma verursacht werden, gelindert werden.

 

Zusammenfassend hat Zimt folgende Eigenschaften:


Er wirkt

  • adstringierend
  • antibakteriell
  • antimikrobiell
  • antioxidativ
  • appetitfördernd
  • beruhigend
  • blutdruckregulierend
  • desinfizierend
  • durchblutungsfördernd
  • gefäßerweiternd
  • entblähend
  • entzündungshemmend
  • fungizid
  • krampflösend
  • kreislaufanregend
  • nervenschützend
  • stimmungsaufhellend
  • verdauungsfördernd
  • wärmend

und kann bei folgenden gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden

  • Diabetes
  • Übergewicht
  • Metabolisches Syndrom (auch bei Pferden)
  • Equines Cushing Syndrom (bei Pferden)
  • zu hoher Blutdruck
  • zu niedriger Blutdruck
  • Kreislaufproblemen
  • Arthritis
  • Rheuma
  • Atemwegsprobleme (Husten, Heiserkeit)
  • Magen-Darmprobleme wie: Magen-Darminfekte, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Koliken, Übelkeit, Reizmagen
  • Pilzbefall
  • Bakterien
  • Parasiten
  • Entzündungen
  • Rückenschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Erkältungskrankheiten
  • Entzündungen
  • Schmerzen
  • Gedächtnislücken
  • Alzheimer (Forschungen laufen aktuell)
  • Krebs (Forschungen laufen aktuell)

 

Zimttee zur Kreislaufanregung:


  • 1 TL Zimtpulver
  • 1 TL Schwarztee

mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen und warm trinken.

 

Milch gegen Erkältung:


1 Glas Milch mit 1 TL Zimtpulver erwärmen und abends vor dem Schlafengehen trinken.

 

Ingwerabkochung mit Zimt gegen Erkältung und gegen Zahnfleischentzündung:


  • 1 TL Ingwer
  • 1 TL Zimt

in 350 ml Wasser 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Ingwer

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Durch ein Sieb gießen, nach Geschmack mit 1 TL Honig süßen und heiß trinken oder als Spülung gegen Zahnfleischentzündung verwenden.

 

Wer viel Kaffee trinkt, sollte ihn mit einer Prise Zimt würzen, denn der kann die magenagressiven Eigenschaften des Kaffee dämpfen.

Grundsätzlich sollte man aber bei höheren Dosierungen oder täglicher Anwendung von Zimt lieber zum Ceylon- oder Madagaskar-Zimt greifen.

 

Hier noch einmal die Anwendung und damit die Grenzwerte für Cumarin:


 

Für Geniesser

Bei Menschen liegt der Grenzwert für Cumarin bei 0,1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht beim Menschen liegt, was bedeutet, dass man ein Leben lang täglich 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen kann, ohne mit irgendwelchen gesundheitlichen Schäden rechnen zu müssen.

Die Tages-Dosis vom Ceylon- oder Madagaskar-Zimt für Menschen

  • Menschen           

2 – 6 g (½ bis 1 ½  TL)

Für Hunde

Für Hunde liegt der NOAEL – die höchste Menge, die nicht gesundheitsschädlich ist – bei 10 mg (0,01g) /kg Körpergewicht.

Die Tages-Dosis vom Ceylon- oder Madagaskar-Zimt für Hunde

  • Kleine Hunde bis 15 kg Körpergewicht 

                                                 2 g (½ TL)

  • Mittelgroße Hunde ab 16 kg bis 35 kg Körpergewicht                    

4 – 6 g (1 bis 1 ½ TL)

  • Große Hunde ab 36 kg Körpergewicht                                                

6 – 8 g (1 ½ bis 2 TL)

Für Pferde

Die Tages-Dosis vom Ceylon- oder Madagaskar-Zimt für Pferde

  • Pferde pro 250 kg Körpergewicht   

                                                            5 g          

Katzen

Anwendung von Zimt bei Katzen auf Grund der enthaltenen ätherischen Öle nicht möglich

 

Sabine Bröckel

vom Team der Kräuter- und Gewürzmanufaktur Neumann Tiergewürze

 

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