Schwarzkümmelöl

21.12.2014 18:57 | Inhaltsstoffe und Ihre Wirkung

 

 

Schwarzkümmelöl

Von Sabine Bröckel / Tierheilpraktikerin, Autorin und Besamungswartin

 

Hier bieten wir Euch ein „Wunderöl“ an, von dem man sagt, es könne alle Krankheiten, außer den Tod heilen.

Schwarzkümmelöl

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Schwarzkümmelöl wirkt positiv auf


  • Haut und Haare
  • Mundhöhle, Rachen, Hals, Nase
  • Bronchien und Lunge
  • Herz und Kreislauf
  • Blut und Blutgefäße
  • Magen und Darm
  • Niere, Leber und Galle
  • Muskeln, Gelenke, Bänder und Sehnen
  • Fruchtbarkeit und Immunsystem

 

Wirkstoffe


Die Samen des Schwarzkümmels enthalten:

  • 32 bis 35 % Kohlenhydrate
  • 30 bis 35% fettes Öl (bis zu 40 % Triglyceride)
  • 20 % Proteine

 

Einer der Hauptbestandteil des Samens ist das fette Öl, welches als "Oleum Nigella sativae" bekannt ist. Es enthält folgende Fettsäuren:

  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren:            zwischen 50 bis 60 %
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren:                          ca. 20 bis 25 %
  • Gesättigte Fettsäuren:                                           ca. 15 bis 17 %
  • 55 bis 60 % Linolsäure
  • 22 bis 25 % Ölsäure
  • 12 bis 14 % Palmitinsäure
  • 2 bis 4 % Stearinsäure
  • 0,1 bis 0,4 % Myristinsäure
  • 0,1 bis 0,4 % Arachinsäure
  • 0,1 bis 0,4 % Palmitoleinsäure
  • 0,1 bis 0,4 % Linolensäure
  • 0,1 bis 0,4 % Eicosensäure

 

Weitere Inhaltsstoffe sind:

  • essentielle und nicht essentielle Aminosäuren: Alanin, Arginin, L-Cystin, Lystin, Asparagin, Asparagin-Säure, Leucin, Isoleucin, Lysin, Prolin, Tryptophan, Threonin, Tyrosin, Valin, Methionin, Phenylalanin, Serin, Glutaminsäure, Glycin
  • Vitamine: A, B1, B2, C, D, E
  • Mineralien und Spurenelemente: Eisen, Kalium, Kalzium, Niactin, Natrium, Selen, Zink und Biotin
  • Phytosterole: beta-Sitosterol, Cholesterol, Stigmasterol, Campesterol, alpha-Spinasterol
  • Ätherische Öle (1,4%): Nigellon, p-Cymol, Thymochinon, Thymohydroquinone, Thymoquinone, Thymol, p-Cymen, alpha-Pinen, Carvon (monocyclisches Monoterpen-Keton), Artemisiaketon, Kampfer (bicyclisches Monoterpen-Keton)
  • Alkaloide (nur in Spuren enthalten): Nigellin (verleiht dem Schwarzkümmelöl seinen typischen Geruch), Nigellimin-N-oxid, Nigellicin, Nigellidin, Isochinolinalkaloide
  • Saponine: Triterpensaponine wie alfa-Hederin, Melanthin, Hederagenin, Hederidin
  • Triterpenalkohol: β-Amyrin,Cycloartenol,
  • Flavonoide und Polyphenole: Kämpferol, Triglykoside des Quercetins
  • Gerbsäuren: Tannin
  • Harz
  • Bitterstoffe
  • Asche
  • Enzyme: Lipase
  • Glucose

 

Weiter enthalten sind: Dithymoquion, alpha-Pipen, beta-Pipen, Sabinen, Sabinenhydrat, Myrcen, d-Limonen, 1,8-Cineol (gehört zu den bicyclischen Epoxy-Monoterpenen, genauer den Limonenoxiden), alpha-Terpinen,  Linalool, beta-Thujon, Bornylacetat, Boneol, Carvacrol

Das fette Öl weist eine gelblich bis rötlich bis braune Farbe auf und hat einen aromatischen, pfeffrigen Geruch.

Für Pferde

In der Humanmedizin kennt man vor allem die bronchienerweiternde Wirkung vom Schwarzkümmelöl und damit wird sein Einsatzgebiet bei Menschen vielfach auf Atemwegserkrankungen wie Asthma und bei Pferden bei Dämpfigkeit und chronischem Husten begrenzt.

Damit würde man sich jedoch viele Chancen vergeben, die das Schwarzkümmelöl birgt, denn beispielsweise zeigen Thymochinon und Nigellon in Versuchen, dass sie in der Lage sind die 5-Lipoxygenase sowie die induzierbare Stickoxid-Synthase zu hemmen – damit wirkt Schwarzkümmelöl auch Entzündungen hilfreich entgegen.

Weiter wurde inVeröffentlichungen der letzten Jahre die:

  • bronchienerweiternde
  • blutzuckersenkende
  • antioxidative (gegen freie Radikale, welche die Zellen angreifen und schädigen)
  • leber- und nierenschützende
  • antithrombotische (gegen Verstopfung von Blutgefäßen durch Blutgerinnsel)
  • krampflösende
  • antibakterielle
  • analgetische (schmerzstillende)
  • entzündungshemmende
  • antifugale
  • antitumorale
  • antimykotische (gegen Pilzinfektionen wirkend)
  • antiseptische
  • antivirale (Herpes)
  • antidiabetische (Gluconeogenese hemmende)
  • Interferonbildung begünstigende (Immunsystem stimulierende, antitumorale und antivirale Proteine oder Glykoproteine)
  • verdauungsfördernde
  • antiparasitäre (wurmtötende)
  • insektizide
  • muttermilchsekretionsfördernde
  • harntreibende
  • entgiftende

Wirkung des Schwarzkümmelöls hingewiesen.

 

Bei folgen Krankheiten findet Schwarzkümmelöl seinen heilenden oder lindernden Einsatz:


  • Hautprobleme wie unreine Haut, Akne, fettige oder zu trockene Haut, Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte), Ekzeme, Neurodermitis, Hautpilze (z.B. Candidose), Warzen/ beim Pferd auch Equine Sarkoide, Juckreiz, schuppige, trockene Haut, Verletzungen und Wunden
  • Haarprobleme wie Haarausfall, Schuppen, Pilzbefall, beim Hund und beim Pferd: glanzloses, struppiges Fell
  • Allergien mit Atemwegs- oder Hautreaktionen wie Heuschnupfen
  • Atemwegsprobleme wie Asthma, Bronchitis, Keuchhusten, Lungenerkrankungen, beim Pferd auch Dämpfigkeit, Rhinitis (Schnupfen, Nasenkatarrh), Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung), Entzündung der Nasenschleimhaut, Mandelentzündung, Pharyngitis (Rachenentzündung), Erkältungskrankheiten
  • Magen/ Darmerkrankungen wie Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Magengeschwüre (auch vorbeugend), Blähungen, Diarrhöe, Durchfall, Koliken, Magenkrämpfe, Magenschmerzen und Magenbeschwerden allgemein, Verdauungsstörungen
  • Parasitenbefall (Endo- und Ektoparasiten) wie Würmer, Zecken, Flöhe, Milben, Läuse, auch Abwehr gegen Insekten
  • Immunschwäche, Regulierung von Immundefekten, Autoimmunkrankheiten, Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte
  • Tumore und Geschwüre
  • Bluthochdruck
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Leber- und Nierenleiden, wirkt einer Leberschädigung entgegen
  • Gallenprobleme wie Gallenschwäche, Gallensteine
  • Frauenleiden wie Menstruationsprobleme, Schwangerschaftsbeschwerden
  • Übersäuerung des Organismus und der Muskulatur
  • Muskelkrämpfe
  • Epilepsie (verringert die Häufigkeit von epileptischen Anfällen)
  • Gelenkprobleme wie Arthrose, Arthritis (Gelenkentzündung), Gelenkschmerzen
  • Rheuma
  • Entzündungen wie Zahnfleischentzündungen
  • Krebsprophylaxe und Verminderung der Begleiterscheinungen einer Chemotherapie
  • Diabetes
  • Thrombose
  • Stoffwechselstörungen wie Hyperhomocysteinämie, Senkung der Cholesterin-, Triglycerid- und Glucosewerte im Blut
  • Infekte und Infektionen wie grippaler Infekt /bei Pferden Influenza
  • ADHS (beruhigend für Hyperaktive Kinder)
  • Schlaflosigkeit
  • Herz- und Kreislaufbeschwerden

 

Allergien

Besonders im Fokus steht das Schwarzkümmelöl aber auch immer wieder aufgrund seiner Eigenschaft, die Neigung zu Allergien zu dämpfen. Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma und Hautprobleme (Dermatitis), welche durch Allergien hervorgerufen werden, konnten durch die Einnahme von Schwarzkümmelöl teilweise sogar geheilt werden. Interessant ist dies natürlich auch bei Pferden, die zum Sommerekzem neigen oder bei Hunden, die eine Flohspeichelallergie haben, denn Schwarzkümmelöl – innerlich und äußerlich angewendet, kann auch den mit der Allergie verbundenen Juckreiz lindern.

Grund für eine Allergie ist meist eine Störung der Synthese zwischen Gamma-Linolensäure, den Prostaglandinen PGE1/PGE2 sowie der Arachidonsäure, weshalb von einem Enzymdefekt ausgegangen wird. Die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Fettsäuren wirken allergischen Erkrankungen entgegen.

 

Magen-Darmprobleme

Schwarzkümmelöl wirkt antibakteriell und damit kann er auch das Bakterium Helicobacter pylori bekämpfen, bei welchem es sich um ein sogenanntes Stäbchenbakterium handelt, das sich im Magen ansiedelt und unter anderem Magenkrämpfe und Magengeschwüre auslösen kann.

 

Entzündungen

Schwarzkümmelöl enthält Linol- und Gamma-Linolensäure, welche eine Synthese der immunregulierenden Substanzen, wie zum Beispiel dem Prostaglandin E1 (hormonähnliche Substanz), ermöglichen, welches sich wiederum entzündungshemmend auswirkt. Überdies hat die Linolsäure einen stabilisierenden Effekt auf die Zellmembranen. Bei Forschungsprojekten wurde auch festgestellt, dass das Schwarzkümmelöl die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO), einem an Entzündungsreaktionen beteiligten Stoffwechselprodukt, hemmt.

Im Weiteren konnte im Reagenzglas-Versuch festgestellt werden, dass Thymochinon, ein wichtiger Inhaltsstoff des Schwarzkümmels, die Bildung von Leukotrienen (körpereigene Signalstoffe, die eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Asthma und Entzündungen spielen) in den Blutzellen hemmt. Auch das Enzym 5-Lipoxygenase, das an der Bildung von Leukotrienen beteiligt ist, wird vom Schwarzkümmelöl in seiner Produktion eingeschränkt.

Eine besondere Rolle spielt das Schwarzkümmelöl darum auch bei allen entzündlichen Vorgängen im Organismus, wie Gelenksentzündungen, aber Schwarzkümmelöl wirkt auch gegen Zahnfleischentzündungen.

 

Erhöhter Homocysteinspiegel (Hyperhomocysteinämie)

Bei der Hyperhomocysteinämie handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, bei welcher der Homocysteinspiegel im Blut erhöht ist – in der Folge steigt das Risiko für Erkrankungen der Herzkranz-, Gehirn- und peripheren Blutgefäße. Bei Forschungen mit Schwarzkümmelöl konnte festgestellt werden, dass  vor allem der Wirkstoff Thymochinon die krankhaften Reaktionen verhindern oder zumindest deutlich vermindern kann.

 

Stress, ADHS, Schlaflosigkeit
Symptome, die darauf basieren, dass keine Ruhe gefunden werden kann, können mit Hilfe der im Schwarzkümmelöl enthaltenen ätherischen Öle gelindert werden, denn sie wirken entspannend, beruhigend und ausgleichend auf die Nerven und die Psyche. Zusätzlich kann die entzündungshemmende Eigenschaft vom Schwarzkümmelöl auch dem entzündlichen Prozess der Nervenleitbahnen entgegenwirken, der zusammen mit der synaptischen Reizweiterleitung im Hirn als Auslöser für die Hyperaktivität bei Kindern angenommen wird.

 

Haut und Haare

Die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Fettsäuren können in der Kombination mit den weiteren Wirkstoffen die Zellbildung und das Zellwachstum fördern, was im Umkehrschluss bedeutet, dass eine Mangelversorgung mit essentiellen Fettsäuren eine Verlangsamung oder Störung der Stoffwechselvorgänge mit sich bringt, durch welche Haut- und Haarprobleme entstehen können. Werden die Haut und die einzelnen Haarfollikel mit allen nötigen Nährstoffen versorgt, wächst das Haar stark und glänzend nach und die Haut bleibt gesund und elastisch.

Vor allem die Omega-3-Fettsäure EPA (Eicosapentaensäure) hat eine große Bedeutung für den Zellaufbau, den Schutz der Zellmembranen, die inflammatorische Balance und den Aufbau einer gesunden Haut- und Haarstruktur. Ergänzend dazu können schwefelhaltige Aminosäuren das Haarwachstum und den Haarglanz begünstigen.

 

Blutfette und Blutgerinnung

In Studien konnte die Wirkung der Nigellamine, als reduzierend auf den Fett (Triglycerid) – Gehalt in der Leber festgestellt werden, wobei sich ein Nigellamin in seiner Aktivität sogar vergleichbar mit einem Medikament, dem Lipidsenker Clofibrat, erwies. Im weiteren hemmten die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Substanzen - darunter Thymol und Carvacrol – bei Forschungen die die Blutplättchenaggregation und die Blutgerinnung und bewiesen dabei eine über 30mal stärkere Aktivität als das Thrombosemittel Aspirin.

 

Krebs und Tumoren

Wissenschaftler gehen inzwischen davon aus, dass das im Schwarzkümmelöl enthaltene Thymochinon das Auftreten des Tumors und die Tumorbelastung hemmen kann. Überdies verbessert es die Leberfunktion. In Studien wurde überdies festgestellt, dass der flüchtige Anteil des Schwarzkümmelöls die Entstehung von Dickdarmkrebs und Brustkrebs hemmen kann. Überdies wirkt Schwarzkümmelöl dem oxidativen Stress entgegen, der die Entstehung von Krebs und Tumoren fördert. Beim oxidativen Stress handelt es sich um den Zustand, bei dem die im Körper anfallenden freien Radikale nicht mehr ausreichend durch Antioxidantien abgefangen werden können. Freie Radikale sind Sauerstoffradikale bzw. Abkömmlinge von Sauerstoff aus der Atmung. Etwa 1-3% unserer Atemluft wird in unserem Körper zu sehr aggressiven und schädigenden Sauerstoffradikalen umgewandelt. Als aggressive, reaktionsfreudige Moleküle führen freie Radikale zur Oxidation von Eiweißen und Fetten und beschleunigen die Alterung und Schädigung, respektive die tumoröse Entartung von Zellstrukturen.

Überdies fanden US-amerikanische Wissenschaftler aus South Carolina heraus, dass Schwarzkümmel die neutrophilen Granulozyten aktivieren kann, bei welchen es sich um die vermehrt auftretenden weißen Blutkörperchen handelt, welche Krebszellen bekämpfen und zerstören, bevor sich Tumore bilden können.

 

Leber und Nieren

Als Entgiftungsorgane werden die Nieren und die Leber immer wieder mit Giften konfrontiert, die den Organen schaden können. Wissenschaftler entdeckten jedoch bei Laborversuchen, dass eine durch das Antibiotikum Gentamicin ausgelöste Nierenvergiftung bei einer oralen Gabe von Schwarzkümmelöl gelindert wurde, respektive dass die toxische Wirkung des Medikaments deutlich abgeschwächt werden konnte.

 

Immunsystem

US-amerikanische Wissenschaftler aus South Carolina fanden heraus, dass Schwarzkümmel die Bildung von Immunzellen wie auch Knochenmark unterstützen kann. Schwarzkümmelöl verstärkt überdies die Bildung des Interferons, bildet antikörperproduzierende B-Zellen, zerstört jegliche Art Tumorzellen und bietet den normalen Zellen stets Schutz vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen von bakteriellen Erkrankungen und Virusinfektionen.

 Für Hunde

Hunde – gesund mit Schwarzkümmelöl


Nicht nur Menschen, sondern auch Tier können von der gesundheitsfördernden Wirkung des Schwarzkümmelöls profitieren, denn es stärkt das Immunsystem, wirkt so Infekten entgegen, bekämpft Parasiten im Verdauungstrakt und im Fell, lindert die Auswirkungen von Pollen-, Staubmilben-, Futter- oder Flohspeichelallergien auf die Haut und die Atemwege und hilft gegen den Juckreiz. Überdies wirkt Schwarzkümmelöl auch positiv auf die Atemwege und mit dem enthaltenen Carvon zusätzlich anregend und harmonisierend auf den Verdauungstrakt – und er sorgt für ein glänzendes Fell.

Wenn das Immunsystem überreagiert und eine allergische Reaktion erfolgt, dann können die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Prostaglandine das Immunsystem ausgleichen und die Ausschüttung der Histamine hemmen, welche die Allergie-Symptome auslösen und somit zum Abklingen der allergischen Reize führen.

Doch nicht nur zur innerlichen Anwendung, sondern auch auf der Haut des Hundes kann Schwarzkümmelöl wahre Wunder wirken, denn auf kleinere Verletzungen oder Hautreizungen getupft verhilft es zu einer schnelleren Heilung und wirkt zusätzlich antiseptisch. Darüber hinaus können wenige Tropfen Schwarzkümmelöl im Fell des Hundes die Abwehr gegen Hautparasiten fördern.

Innerlich verabreicht wirkt Schwarzkümmelöl gegen Würmer und wird über die Haut ausgedünstet, wodurch nicht nur die Gemütlichkeit der Endoparasiten im Darm, sondern auch die der Ektoparasiten auf der Haut gestört wird ca. 8 bis 10 Tropfen Schwarzkümmelöl, ins Futter oder Trinkwasser des Hundes gemischt, genügen, um Hautparasiten zu vertreiben, denn der Geruch von Schwarzkümmelöl wird von den Parasiten ausnahmslos gemieden.

Durch die Beigabe des Schwarzkümmelöls wird auch die Qualität des Futters oder des Trinkwassers erhalten, weil sich darin Bakterien und Pilze wesentlich langsamer vermehren.

Für die Fellpflege kann die Bürste regelmäßig mit einigen Tropfen Schwarzkümmelöl beträufelt werden – ein so gebürsteter Hund bekommt ein seidig-weiches und glänzendes Fell.

Anfallsleiden wie Epilepsie sind bei Hunden leider auch keine Seltenheit. Schwarzkümmelöl soll zwar nicht die Antiepileptika ersetzen, welche die Heftigkeit und Häufigkeit der Anfälle reduzieren, aber das Öl unterstützt die Therapie zusätzlich, denn der Inhaltsstoff Thymokinon wirkt offensichtlich regulierend. Das bewies eine indische Studie aus dem Jahr 2011 an Kindern, die an Epilepsie leiden. Die Forscher kamen dabei zum Ergebnis, dass die Einnahme von Schwarzkümmelöl auch in Fällen, in denen konventionelle Medikamente nicht überzeugend wirkten, die Häufigkeit der Anfälle reduzierte.

Ein weiterer Nachweis einer gesundheitsfördernden Eigenschaft von Schwarzkümmelöl konnte auch längst erbracht werden, denn Schwarzkümmelöl wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd bei rheumatisch-arthritischen Erkrankungen. Vor allem ältere Hunde mit degenerativen Krankheiten des Bewegungsapparates profitieren vom Schwarzkümmelöl, denn es bekämpft nicht nur die Entzündung, sondern lindert überdies die Schmerzen.

Für Pferde

Pferde – gesund mit Schwarzkümmelöl


Als der führende Immunologe Dr. Peter Schleicher die asthmakranke Araberstute Baronesse, das Reitpferd seiner Tochter, mit Schwarzkümmelöl behandelte, half er damit nicht nur diesem einen Pferd, denn inzwischen konnte in seinem Münchener Zytognost-Labor in etlichen Studien die heilende Wirkung des Präparates nachweisen – und davon profitieren längst Pferde, die aufgrund von Dämpfigkeit oder anderen chronischen Atemwegsproblemen an Lebensqualität verloren.

Aber nicht nur Pferde mit Atemwegsproblemen, Heustauballergien oder dämpfige Pferde gewinnen mit Schwarzkümmelöl wieder mehr Wohlbefinden. Auch Pferde, die unter Ekzemen leiden, fühlen sich wohler, wenn sie 20 ml Schwarzkümmelöl über ihr Futter bekommen. Durch die Gabe von Schwarzkümmelöl lässt der Juckreiz nach und überdies wird die körpereigene Abwehrkraft gestärkt.

Schwarzkümmelöl eignet sich jedoch nicht nur zum Eingeben, sondern auch zur äußerlichen Anwendung bei kleinen Schnittwunden oder Verletzungen, denn die heilen schneller und überdies wirkt das Schwarzkümmelöl antiseptisch. Ein weiterer Vorteil bei der Anwendung von Schwarzkümmelöl ist die insektizide Wirkung, denn Insekten und Hautparasiten meiden den Geruch von Schwarzkümmelöl.

Schwarzkümmelöl kann auch gegen Melanome, Equine Sarkoide oder Warzen eingesetzt werden – hier kann es innerlich und äußerlich wirken.

Gegen Fliegen, die sich gerne in die Augenwinkel des Pferdes setzen und dort Entzündungen hervorrufen, bringen ein paar wenige Tropfen Schwarzkümmelöl, die um die Augenpartie aufgetragen werden, große Erleichterung.

Einige Tropfen Teebaumöl - in einer Sprühflasche mit Wasser gemischt und vor dem Bürsten in regelmäßigen Abständen aufs Fell oder auf die Bürste aufgetragen – fördern ein glänzendes Fell.

Auch bei Pferden, die empfindlich auf Heu- und Futterstaub reagieren, kann das Schwarzkümmelöl zielgerichtet eingesetzt und über das Futter gesprüht werden. Dazu werden in einer Sprühflasche einige Tropfen Schwarzkümmelöl mit Wasser gemischt und die Einstreu, das Raufutter oder auch der Futtertrog angesprüht – so werden auch Pilze, Bakterien und andere Keime effizient bekämpft.

 

Qualität – das A und O


Wichtig ist bei der Verwendung von Schwarzkümmelöl immer die Qualität des Produktes: Exzellente Schwarzkümmelöl-Qualität bietet zum Beispiel das kaltgepresste ägyptische Öl aus Samen, welche im trocken/heißen Bereich Oberägyptens auf den Sandböden (Al-Baraka-Qualität) gereift sind. Doch hochwertige Öle sind leider auch lichtempfindlich und darum bieten wir unser Schwarzkümmelöl in der Violettglas-Flasche an, welche die Qualität des Schwarzkümmelöls sichert.

 

Dosierung und Anwendung


(je nach Erkrankung kann die Dosis und die Anwendung jedoch variieren)

Für GeniesserBei Menschen:

  • Menschen    zwei bis dreimal täglich ½ bis 1 TL (je 2 bis 5 ml) täglich  (je nach Erkrankung kann die Dosis und die Anwendung jedoch variieren)

 

Für PferdeBeim Pferd:

Direkte innerliche Anwendung:

bei allergischem Staubhusten oder Asthma

täglich 20ml (Pferde) oder 10 ml (Ponys) Schwarzkümmelöl mit einer Spritze (ohne Nadel!) unter die Zunge des Pferdes geben – das Öl wird direkt über die Schleimhäute aufgenommen und die Wirkung ist intensiver

 

Innerliche Anwendung:

als Gabe ins Futter

  • Ponys             10 ml täglich
  • Pferde             20 ml täglich

 

Sprühanwendung:

Bei Pferden die empfindlich auf Heu- und Futterstaub reagieren, zur Bekämpfung von Bakterien, Pilzen und Keimen in der Einstreu oder im Futtertrog oder zur Insektenabwehr auf dem Fell des Pferdes, respektive zum Einsprühen der Bürste gegen Pilzinfektionen und für ein glänzendes Fell

  • 20 Tropfen Schwarzkümmelöl auf ½ l Wasser

 

Äußere Anwendung

kleine Wunden, Warzen, Equine Sarkoide, Melanome, Hautausschlägen, Ekzeme und bei Belastung durch Insekten

Einige Tropfen Schwarzkümmelöl behutsam auf die betroffene Hautpartie träufeln und sanft einmassieren.

 Für HundeBeim Hund:

Innerliche Anwendung

  • 0,1 ml pro kg Körpergewicht pro Tag (entspricht bei einem 10 kg schweren Hund 1 ml)

 

Äußerliche Anwendung

Für die Parasitenabwehr und für glänzendes Fell einige Tropfen Schwarzkümmelöl auf die Bürste geben und das Fell des Hundes damit pflegen.

Zur verbesserten Wundheilung und gegen Juckreiz wenige Tropfen Schwarzkümmelöl auf die juckende Stelle oder die Wunde geben und vorsichtig einmassieren.

Nicht für Katzen

Auch wenn wir Euch und allen Euren Tieren gerne etwas Gutes tun wollen, müssen wir die Samtpfoten von der Empfehlung für das Schwarzkümmelöl leider ausnehmen, denn es enthält das für Katzen giftige ätherische Öl – aber einen Tipp haben wir dafür noch für die Tauben- und Geflügelzüchter, denn den gefiederten Freunden tut das Schwarzkümmelöl genauso gut wie Euch, Euren Pferden und Hunden … aber füttert den Weihnachtsengel nicht damit, denn auch wenn er Flügel hat, wird er das Schwarzkümmelöl vielleicht nicht so gerne mögen ;-)

 

Sabine Bröckel

vom Team der Kräuter- und Gewürzmanufaktur Neumann Tiergewürze

 

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