Aufatmen

20.12.2014 19:36 | Für Pferde

 

Aufatmen

Von Sabine Bröckel / Tierheilpraktikerin, Autorin und Besamungswartin

Für Pferde

Als Tierbesitzer ist man immer ein wenig hin- und hergerissen, denn auf der einen Seite genießen wir alle ja die Spaziergänge mit den Hunden durch den Schnee oder die Ritte durch das tief verschneite Gelände, auf der anderen Seite wird aus der weißen Pracht ja sehr schnell grauer Matsch oder eine eisige Fläche, über die weder Mensch noch Tier gefahrlos gehen kann.

Allerdings sind die lauen Temperaturen, verbunden mit Dauerregen nun auch nicht wirklich die Alternative zum „Traum von der weißen Weihnacht“. Die Hunde liegen vor dem Kaminfeuer, die Katzen kuscheln sich in ihre Körbe und Schlafhöhlen … und die Pferde stehen im Matsch und werden nass.

Diese Alternative zur gesunden, trockenen, klaren und klirrend kalten Winterluft fördert nun aber leider Atemwegsinfekte und kaum haben wir den Fellwechsel mit seinen Begleiterscheinungen durchgestanden, winken nun den immunschwächeren Pferden abermals Husten und „Geschnödder“.

 

Unsere Hustenkräutermischung für Pferde „Aufatmen“

Aufatmen

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Enthalten sind natürlich auch in dieser Kräutermischung nur Heilkräuter in Lebensmittelqualität und mit einer hohen Wirkstoffkonzentration:

  • Eibischblätter

Ihre Inhaltsstoffe sind Schleimstoffe, ätherisches Öl, Saponine, Asparagin, Ephedrin, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarine und Zink.

Auf den ersten Blick wird den „Heilkräuterprofis“ auffallen, dass Eibisch, wie der Zimt, Cumarine enthält. Zwar sind sie im Eibisch nicht so reichlich enthalten, dass sie bei einer Überdosierung Leberschäden begünstigen könnten, aber ihre heilende Wirkung entfalten sie auch im Eibisch. Kräutermischungen, die Eibisch enthalten, sollten nicht mit kochendem Wasser übergossen werden, denn dabei würde man die reizmildernden, beruhigend wirkenden, entzündungshemmenden und heilenden Schleimstoffe vernichten, die einen Anteil in der Pflanze von 10% einnehmen.

Die Schleimstoffe sind es auch vor allem, welche bei Erkrankungen der Atmungsorgane wie Husten, Bronchitis und Entzündungen der oberen Atemwege hilfreich wirken. Überdies schützen und heilen sie auch die Schleimhäute im Verdauungsapparat. Vor allem die Magen- Darmschleimhaut profitiert von den heilenden Wirkstoffen im Eibisch und er findet seinen Einsatz darum auch bei Magenschleimhautentzündungen, Darmschleimhautentzündungen, Magenübersäuerung, Magengeschwür, Blähungen, Durchfall und Verstopfung. An Eibisch kann auch bei einer Neigung zu Koliken gedacht werden, denn er lindert auch krampfartige Schmerzen.

 

  • Thymian

Diese Gewürzpflanze hat unzählig viele wirksame Inhaltsstoffe - zu denen gehören:Öle unter anderem Kampfer,Carvacrol, Thymol, Terpinen, Borneol,Zineol, Geraniol, Limonen, Linalool, Menthon, Gerbstoffe, Bitterstoff,Flavonide, Glykoside, Cumarine, Harz, Saponin, Salicylate, Pentosane, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Zink

Ihr kennt den Thymian ganz sicher aus den mediterranen Gewürzmischungen und genießt ihn zu allen italienischen Gerichten.

Aber der Thymian ist nicht nur eine interessante Gewürzpflanze, sondern auch eine wichtige Heilpflanze, welche ihr Haupteinsatzgebiet zwar in der heilsamen Wirkung auf die Atmungsorgane findet, aber auch sonst kaum einen Bereich auslässt, in dem er nicht seine positive Wirkung anbietet.

So ist er innerlich zwar  durch seine schleimlösende Eigenschaft einsehr effektives Kraut gegen Atemwegsprobleme wie Bronchitis, Erkältungskrankheiten, Kehlkopfkatharr, Husten – hier vor allem Reiz- und Krampfhusten – aber gleichzeitig kann an Thymian auch bei Verdauungsstörungen, Neigungen zu Koliken, Blähungen und Durchfall gedacht werden, denn seine anregende Wirkung hilft bei allen Problemen des Magen-Darmtraktes und darüber hinaus ist er krampflösend. Thymian wird auch meist als Ingredienz in Wurmkuren verwendet, weil er die Darmparasiten lähmt, wodurch sie dann mit der Darmperistaltik ausgeschieden werden können.

Überdies schätzt man von jeher die schmerzstillende Eigenschaft des Thymians. Er lindert auch Beschwerden der Harnwege, wie Infekte und schmerzhafte Entzündungen im Bereich von Niere und Blase durch seine entzündungshemmende Wirkung.

Sogar auf das Nervensystem kann Thymian positiven Einfluss nehmen, denn er wirkt beruhigend, was seiner anregenden Eigenschaft aber nicht widerspricht, denn die bezieht sich vor allem auf die Organe, den Kreislauf und den Stoffwechsel, die durch die Einnahme von Thymian als getrocknetes Kraut oder Aufguss in Schwung gebracht werden.

 

  • Ganze Fenchelsamen

Ihre Inhaltsstoffe sind: ätherisches Öl mit Anethol und Fenchon, Bergapten, Bor, Kampfer, p-Cymol, Carvon, Chamazulen, Citral, Citronella, Cumarine, Estragol, Eugenol, Flavonoide, Fumarsäure, Kaffeesäure, Limonen, Linalool, Linolsäure, Myristicin, Psoralen, α-Pinen, Salicylate, Thymol, Tocopherol, Trigonellin, Umbelliferon, Xanthotoxin, Vitamin C, fettes Öl und Antioxidatien

Schon seit Jahrtausenden ist die Anwendung des Fenchels in der Heilkunde vor allem als Mittel gegen Magenprobleme in vielen Teilen der Welt verbreitet und bei Pferden ist der Fenchel zusammen mit Anis, Kamille und Pfefferminzeim Prinzip das Mittel überhaupt bei Neigung zu Koliken und Verdauungsproblemen, denn er löst Krämpfe und Blähungen und kann bei allen Verdauungsproblemen angewendet werden. Aber auch Hunde und Menschen profitieren von der heilenden Wirkung der Fenchelfrüchte (oft auch als Fenchelsamen bezeichnet) als sogenanntes Karminativum (Mittel mit entblähenden Eigenschaften).

Seine positive Wirkung auf den Magen verdankt der Fenchel vor allem seinem hohen Anteil von bis zu 70 % an trans-Anethol. Dieses ätherische Öl verursacht auch den süßlichen, anisähnlichen Geschmack und unterstützt die Beweglichkeit der glatten Muskulatur im Magen-Darmtrakt, was wiederum die Verdauung fördert. Überdies trägt das trans-Anethol zur Steigerung der Magensaftproduktion bei, wodurch Fenchel auch als appetitanregend gilt. Eine der wichtigsten Eigenschaften des trans- Anethols ist jedoch seine krampflösende Wirkung, welche vermutlich auf einer Hemmung der Calciummobilisierung in der glatten Muskulatur des Verdauungsapparates basiert. Fällt die Calciumkonzentration in den Zellen ab, kommt es zu einer Entspannung der Darmmuskulatur und die Verkrampfung löst sich.

Aber das trans-Anethol kann noch mehr: Es beschleunigt in den Bronchien die Schlagfrequenz der sogenannten Flimmerepithelien, bei denen es sich um kleine Zellfortsätze handelt, die für den Abtransport von Schleim und Fremdstoffen zuständig sind. In der Folge löst sich festgesetzter Schleim und kann abgehustet werden. Insofern gilt der Fenchel – vor allem in Verbindung mit Honig oder Anis, Eibischwurzel, Süßholzwurzel und Thymiankraut – als Heilmittel der Wahl bei Bronchitis und Reizhusten, aber auch bei allen anderen Atemwegskrankheiten, sowie Entzündungen der oberen Luftwege (Katarrh).

Ein weiterer, wichtiger Inhaltsstoff im ätherischen Öl des Fenchels ist das Fenchon, das zu etwa 15 % enthalten ist und dem Fenchel den mild bitteren Geschmack verleiht. Er unterstützt vor allem die Wirkung vom trans-Anethol und ist bekannt für seine antimikrobielle Eigenschaft, mit der es das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen kann.

Fenchel wird in der Erfahrungs- oder Volksmedizin auch bei Frauenleiden, wie Menstruationsbeschwerden eingesetzt und fördert die Steigerung der Milchbildung auch bei Tieren. Grund dafür könnte der Inhaltsstoff Estragol sein, dem man eine östrogenartige Wirkung nachsagt.

Vor allem bei Pferden und Hunden schätzt man auch die Wirkung des Fenchels auf die Verdauung der Tierkinder, wenn er mit der Muttermilch aufgenommen wird.

 

  • Süßholzwurzel (natur)

Ihre Inhaltsstoffe sind: Glycyrrhizin, Kumarine, Flavonoide, Isoflavone, Terpenoide, Aminosäuren und andere Verbindungen.

Das Süßholz ist die Wurzel der subtropischen Süßholzpflanze und bei uns als eine vielseitige Heilpflanze bekannt, denn sie hilft gegen Husten, Magengeschwüre und Kopfschmerzen und stärkt außerdem niedrigen Blutdruck.

Bei Pferden wird es aber vor allem alsbewährtes Mittel gegen Atemwegsprobleme angewendet, denn es wirkt mit seiner reizmildernden, schleimlösenden, auswurffördernden und hustenlösenden Eigenschaft positiv bei Husten und Bronchitis. Allerdings liegen die Stärken der Süßholzwurzel überdies auch im Schutz der Magen- und Darmschleimhaut, wo sie bei Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüren ihren Einsatz findet, denn dasGlycyrrhizin wandelt sich im Darmtrakt in Glycyrrhetinsäure um, die einen stabilisierenden Einfluss auf den Darm ausübt und deutlich entzündungshemmend wirkt. Von Bedeutung ist natürlich in dieser Hinsicht auch die krampflösende Wirkung der Flavonoide, denn die Süßholzwurzel findet häufig auch bei Neigung zu Krampfkoliken ihren Einsatz und wirkt, wie schon erwähnt, auch positiv auf den Darm.

Süßholzwurzel wird sogar erfolgreich bei Hepatitis und einigen Drüsenproblemen verwendet und überdies gilt sie auch als schmerzstillend.Dazu kommt ein bakterien- und virenhemmnder Effekt.

Auch zur Anregung der Hormone und zur Steigerung der Fruchtbarkeit bei Stuten ist die Süßholzwurzel ein gutes Mittel.

Last but not least, unterstützt die Süßholzwurzel auch die Ausschwemmung von Körperschlacken, denn sie wirkt harntreibend.

 

  • Königskerze

Ihre Inhaltsstoffe sind Saponine, Schleim, Flavone, ätherische Öle

Majestätisch wächst die Königskerze kerzengrade bis zu 2 m nach oben und wird damit ihrem „königlichen“ Namen gerecht. Auf einem Großteil ihrer Höhe blühen außerdem leuchtendgelbe runde Blüten.

Die Königskerze darf natürlich in keiner Hustenmischung fehlen, denn die in ihr enthaltenen Saponine wirken auswurffördernd: Sie lösen den zähen, festsitzenden Schleim auf den Bronchien und verhindern einen Sekretstau. Die Schleimstoffe wirken reizlindernd (auch auf einen wunden Hals) und schützen die Schleimhäute vor dem Austrocknen, weil sie sich wie ein schützender Film darüber legen und so gleichzeitig eine undurchdringliche Barriere gegen Krankheitserreger bilden.

Damit ist die Königskerze das ideale Heilkraut gegen Bronchitis, Entzündungen der oberen Luftwege und Husten (vor allem Reizhusten). Zu den enthaltenen Iridoidglykosiden gehört unter anderem auch das Aucubin, das der Königskerze zusätzlich eine keimhemmende Wirkung verleihen. Dies ist nicht nur in der Anwendung m Bereich der oberen Atemwege interessant, denn die Königskerze kann auch Bakterien wie Streptokokken am Wachstum hindern und wird überdies bei Magen-Darm-Katarrh eingesetzt.

 

  • Spitzwegerichblätter

Seine Inhaltsstoffe sind Schleim- und Bitterstoffe, Saponine, Glykoside, Gerbstoffe, Kieselsäure, Zink, Vitamin C, antibiotische Stoffe, ätherisches Öl, Lab-Enzym

Der Spitzwegerich hat, wie viele andere Heilpflanzen, ein breites Spektrum von Heilwirkungen. Seine Haupteinsatzgebiet betrifft jedoch die Atmungsorgane, denn die Pflanze wirkt sehr gut gegen alle entzündlichen Erkrankungen der Atemwege. Insofern gilt der Spitzwegerich als sehr effektives, erfolgreiches und gleichzeitig altbewährtes Hustenmittel, welches gerade bei besonders hartnäckiger und zäher Verschleimung, Bronchitis und Katarrhen der oberen Atemwege, sowie Bronchialkatarrh seinen Einsatz findet. Seine antibiotisch wirkenden Inhaltsstoffe unterstützen auch die entzündungshemmende Wirkung vom Spitzwegerich und helfen im Kampf gegen Infekten der Atemwege.

Der Spitzwegerich ist aber nicht nur für die Atmungsorgane hilfreich, sondern fördert auch die Verdauung und regt den Stoffwechsel an. Im Bereich des Verdauungstrakts hat sie eine wichtige Funktion bei der Ablösung der Ablagerungen im Darm und findet deshalb Verwendung in den Darmreinigungsprogrammen. Ihr Schleim besitzt überdies eine einhüllende und schleimhautschützende Wirkung bei Magenschleimhautentzündungen. Damit hilft Spitzwegerich auch gegen Verstopfung und Durchfall und bei Neigung zu Koliken.

 

  • Schlüsselblumenblüten

Ihre Inhaltsstoffe sind: Saponine, Flavone, Primulaverosid, Primverosid, Phenolglykoside, ätherisches Öl, Gerbstoff, Kieselsäure

Die Schlüsselblume ist die erste der Frühlingspflanzen und als solche eignet sie sich sehr gut zur Anwendung als Frühjahrskurmischung zusammen mit Birkenblättern, Brennnesselblättern, Löwenzahn,  Vogelmiere und Ehrenpreiszur Entschlackung, denn sie regt die Funktion des Stoffwechsels an, wirkt blutreinigend, harntreibend und entwässernd, was auch bei Ödemen hilfreich sein kann.

Nicht zu unterschätzen ist jedoch auch ihre Unterstützung im Kampf gegen Infekte und Katarrhen der Atemwege, bei Lungenentzündung, bei Bronchitis, bei Husten und anderen Anzeichen von Erkältungskrankheiten. Ihre Wirkung in diesem Anwendungsbereich ist die entkrampfende Eigenschaft, die vor allem bei trockenem Husten lindernd wirkt sowie die schleimlösende und auswurffördernde Eigenschaft, die unterstützend wirkt, wenn zäher Schleim auf den Bronchien festsitzt. Besonders gerne wird sie zur Linderung eines Altershustens verwendet, wenn das schwächer werdende Herz dazu führt, dass sich die Flüssigkeit in der Lunge staut. In diesen Fällen erleichtert sie das Abhusten der Flüssigkeit und dadurch entlastet sie auch den Kreislauf.

Außer gegen Husten verwendet die Volksheilkunde die Schlüsselblume auch gegen Nervosität und Neuralgien, denn sie hat auch eine beruhigende Wirkung und sie ist außerdem reich an Vitamin C, was ebenfalls für ihren Einsatz als Frühjahrskur spricht, weil sie die Abwehrkräfte stärkt.

 

  • Ganze Anisfrüchte

Ihre Inhaltsstoffe sind: Ätherisches Öl (80 bis 94% trans-Anethol), Isoanethol, Ansiketon, Anissäure, Acetaldehyd, Acetylcholin, Azulen, Bergapten, Bor, Kampfer, Carvon, Chamazulen, Eugenol, Kaffeesäure, Cumarine, Myristicin, Salicylate, Thymol, Umbelliferon, Xanthotoxin, Vitamin C.

Anis wurde besonders für seine schleimlösende und auswurffördernde Wirkung im Einsatz bei Atemwegsproblemen wie Bronchitis oder trockenem Husten, bekannt. Anisfrüchte erhöhen die Sekretion der Bronchien, verflüssigen das zähschleimige Sekret und verstärken die Bewegung des Flimmerephitels,bei dem es sich um kleine Zellfortsätze handelt, die für den Abtransport von Schleim und Fremdstoffen zuständig sind. In der Folge löst sich festgesetzter Schleim und kann abgehustet werden.

Seine Inhaltsstoffe und seine Wirkung ähnelt damit stark dem Fenchel – zusammen sind sie ein unschlagbares Team gegen alle Atemwegsprobleme. Aber Anis wirkt – genau wie der Fenchel -, auch verdauungsfördernd und ist ein effektives Mittel gegen Blähungen. Seine überdies krampflösende und entspannende Wirkung im Bereich der Magen-Darmprobleme macht seinen Einsatz bei Neigung zu Koliken sinnvoll.  Seine appetitanregende Eigenschaft ist einer seiner weiteren Vorteile.

Des weiteren sagt man Anis auch eine antibakterielle Wirkung nach. Bei Stuten in der Laktation fördert die innerliche Anwendung von Anis die Milchbildung und in der Fruchtbarkeitsbehandlung stimuliert Anis die Rosse.

 

Anwendung


  • Warmblutpferde erhalten 50 g pro Tag
  • Kleinpferde erhalten 40 g pro Tag
  • Ponys erhalten 30 g pro Tag

 

 

Ihr könnt die Hustenkräutermischung für Pferde „Aufatmen“ auch dazu benutzen, unsere Winterkräuterleckerchen zu backen:

 

Fruchtige Winterkräuterleckerchen


(die schmecken im Übrigen auch unseren Hunden)

  • 25 g Hagebutten geschnitten
  • 15 g Anis gemahlen
  • 15 g Fenchel gemahlen
  • 10 g Holunderblüten
  •   5 g Spitzwegerichblätter
  •   5 g Pfefferminze
  •   5 g Kamillenblüten
  • oder einfach 80 g Hustenkräutermischung Aufatmen. Dazu:
  • 225 Zuckerrübensirup oder Honig
  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g Vollkornhaferflocken (Kernige)
  •   50 g Leinsamen
  •   50 ml Leinsamen oder Sonnenblumenöl
  •  1 Apfel
  •  2 Karotten

 

Zubereitung:

Kräuter mischen, Karotte und Apfel raspeln (mit Schale). Danach alle Zutaten miteinander vermischen und gut durchkneten. Falls der Teig noch zu trocken sein sollte, kann etwas mehr Öl zugegeben werden, ist er hingegen zu feucht, dann sollte noch etwas Mehl zugegeben werden.

Anschließend ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf das Backpapier setzen. Bei einem etwas festeren Teig kann auch eine gleichmäßig fingerdicke Rolle geformt werden, von der man je 2 cm lange Stücke abschneidet. Jetzt wird das Backblech in den bei 200 Grad vorgeheizten Ofen geschoben und die Kekse rund 20 Minuten bei 200 Grad gebacken.

Wichtig bei diesen Pferdekeksen ist, dass man sie nach dem Backen noch einige Tage gut durchtrocknen lässt – sie sollten beim Füttern möglichst hart sein, denn sonst kann die Leckerei zu Bauchschmerzen führen.

 

Sabine Bröckel

vom Team der Kräuter- und Gewürzmanufaktur Neumann Tiergewürze

 

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