Abwehrstark

13.12.2014 18:34 | Für Katzen

 

Abwehrstark

Von Sabine Bröckel / Tierheilpraktikerin, Autorin und Besamungswartin

 

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Immunsystem Katze

 

Gerade jetzt, wo das Wetter sich noch nicht so wirklich entscheiden kann, ob es lieber herbstlich bleibt oder doch schon winterlich kühl werden will, drohen unseren Samtpfoten Infekte. Vor allem bei krankheitsbedingter Immunschwäche wie bei

  • Katzenschnupfen
  • Katzenseuche (Panleukopenie)
  • FeLV (Felines Leukose-Virus, "Katzenleukämie")
  • FIP (feline infektiöse Peritonitis, Bauchfellentzündung)
  • FIV (Feline Immunschwäche Virusinfektion, Katzen-Aids)

ist die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte sogar lebenswichtig, denn ein gestärktes Immunsystem kann den Ausbruch von einigen durch Immundefizite hervorgerufene Symptomen verhindern oder zumindest verzögern.


Nach einer langen Testphase, in denen wir unsere Immunkräutermischung "Abwehrstark" auf ihre Akzeptanz und Wirkung prüften und uns überzeugen konnten, dass die Katzen sie gerne annehmen und Anzeichen für Immunschwächen rasch verschwanden, enthält die Kräuterkur nun:

 

KatzenHunde

Selbstverständlich enthält diese Kräutermischung speziell für Katzen (wobei sie natürlich auch Hunde bekommen dürfen) nur die für Eure Miezen unbedenklichen Kräuter

  • Baumbart                                        
  • Granatapfelkerne                           
  • Bockshornkleesamen
  • Katzenkralle
  • Taigawurzel

 

Abwehrstark

Zu unsere Katzen-Immunmischung "Abwehrstark" einfach Bild anklicken

 

  • Bartflechte oder Baumbart (Usnea barbata)

Flechten sind ein symbiotischer Organismus (von griech. Symbiosis, das Zusammenleben) aus einem Pilz und Grünalgen bzw. Cyanobakterien (auch Blaualgen genannt). Insofern wachsen Bartflechten auf Bäumen und Sträuchern in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Usninsäure

Bartflechten erweisen sich durch die enthaltene Usninsäure als stark antibakteriell wirkende Pflanzen, die vor allem gegen grampositive Keime und Staphylokokken wirken.

Die Inhaltsstoffe der Flechten hemmen die Vermehrung vieler Krankheitserreger oder töten diese ab. Insofern entfalten sie eine spezifische antibiotische Wirkung, die jedoch rein pflanzlich ist, keine unerwünschten Nebenwirkungen und keine Ausbildung von Resistenzen gegen Krankheitserreger fördert. Zu den interessantesten, bis heute nachgewiesenen über 200 verschiedenen Flechteninhaltsstoffen, welche die effiziente Wirksamkeit der Flechten als Immunsystem stärkende Substanz unterstützt, gehören die Flechtensäuren Depside, Depsidone, Depsone und Usninsäure, die übrigens von keiner anderen Pflanze gebildet werden.

In den Bergwäldern der Alpen kommt eine der im Bezug auf die Stärkung der Abwehrkräfte wirksamsten Flechten vor: Die Bartflechte oder der Baumbart (Usnea barbata).

 

  • Granatapfelkerne (Punica granatum)

Die geschichtsträchtige Götterfrucht zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und so wird der Granatapfel auch Frucht des Lebens genannt und schon seit Jahrtausenden als Symbol für ewige Jugend, Fruchtbarkeit, Schönheit und der Liebe geschätzt. Insofern gilt der Granatapfel mittlerweile als Gesundheits-Multitalent.

Und das hat auch seinen Grund: Granatapfelkerne sind reich an Kalium, das an den physiologischen Prozessen in jeder Zelle beteiligt ist und enthalten unter anderem

  • das immunsystemstärkende Vitamin C
  • das Knochenmineral Calcium
  • und das blutbildende Spurenelement Eisen.

Der Granatapfel enthält darüber hinaus größere Mengen an Flavonoiden wie Quercetin und Anthocyane, die eine antioxidative Wirkung haben, welche die von Vitamin C und Vitamin E um ein Vielfaches übersteigen. Sie können im Organismus freie Radikale binden und schützen somit die DNA sowie Lipide und Kohlenhydrate vor Schädigung. Den Anthocyanen wird eine positive Wirkung auf die Verbesserung der Sehvorgänge zugeschrieben und sie sollen außerdem entzündungshemmend und gefäßschützend wirken.

Besonders wertvoll ist überdies der hohe Anteil an bioaktiven Wirksubstanzen, insbesondere die zu den gesundheitsfördernden Polyphenolen zählende Gallussäure und die Ellagsäure (Ellagitannine), für die eine krebsvorbeugende Wirkung in manchen Tiermodellen sowie menschlichen Zellkulturen nachgewiesen werden konnte. Polyphenole übernehmen wichtige Funktionen für die Zellregulation und dienen somit als Radikalfänger und können eine oxidationshemmende Wirkung im Zellinneren ausüben, indem sie die DNA des Zellkerns schützen und so das Altern der Zellen, Krebsleiden, Herz- und Kreislaufkrankheiten, sowie entzündliche Krankheiten begrenzen können. So wirken Polyphenole beispielsweise auf Leukämiezellen zurückbildend (Redifferenzierung) oder treiben sie in den programmierten Zelltod (Apoptose). Außerdem verhindern die Polyphenole, dass sich neue Blutgefäße bilden (Neoangiogenese) - das erschwert die Ausbreitung eines Tumors.

Es wird angenommen, dass es die Kombination aus den unterschiedlichen gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen ist, welche die Granatapfelsamen so wertvoll machen, denn sie bewiesen auch in über 250 wissenschaftlichen Studien, dass der Granatapfel eine positive Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Arthritis hat, was unter anderem natürlich auch vor allem auf die in den Granatapfelkernen enthaltene Ellagsäure zurückzuführen ist, denn die gilt als ein natürliches Antioxidans (Mittel gegen schädliche Sauerstoffeinwirkung) und sie ist insgesamt ein wirkungsstarkes Zellschutzmittel.

Die gesundheitsfördernde Wirkungen der Granatapfelkerne sind:

  • Gesunderhaltung der Zellen und Gewebe -Schutz vor freien Radikalen (antioxidative Wirkung), Entgiftung, Verbesserung der Zellerneuerung und Aufrechterhaltung.
  • Herz & Kreislauf und Immunsystem -Schutz vor Infektionen, Hemmungen von entzündlichen Prozessen, Förderung der Durchblutung, positive Beeinflussung des Fettstoffwechsels.
  • Gehirn & Nerven und Augen -Unterstützung der geistigen Leistungsfähigkeit, Nervenzellschutz, Schutz vor altersbedingten Augenerkrankungen

 

  • Bockshornkleesamen (Trigonella foenum-graecum)

Über die heilende Wirkung soll der Prophet Mohamed gesagt haben, dass der Bockshornklee, wenn seine überragende Heilkraft bekannt sei, mit Gold aufgewogen werden müsse.

Dass der Bockshornkleesamen aus medizinischer Sicht als sehr wertvolles pflanzliches Heilmittel gilt, liegt sowohl am hohen Eisen- und Kupfergehalt, als auch daran, dass der Bockshornkleesamen sehr proteinreich ist und eine große Anzahl von Vitaminen und weiteren Pflanzenstoffen enthält. Tatsächlich ist seine kräftigende Wirkung und der Nutzen bei der Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen sowie zur Unterstützung des Stoffwechsels wissenschaftlich erwiesen. Bockshornkleesamen stärkt das Immunsystem und den gesamten Organismus, weshalb er traditionell nach schweren Erkrankungen zur Rekonvaleszenz und bei Immunschwäche zur Kräftigung eingesetzt wird.

 

 

  • Katzenkralle (Uncaria tomentosa)

Wenn gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist, dann könnte man im Fall der Katzenkralle schon fast die kühne Behauptung aufstellen, dass dieses Kraut gegen nahezu alle Krankheiten gewachsen ist, denn sie stärkt das Immunsystem, indem sie hilft, den Anteil der T-Lymphozyten und die Makrophagen-Produktion zu erhöhen, die an der Funktion der Abwehrkräfte beteiligt sind. Insofern ist es ein vielseitig einsetzbarer Infektionsbekämpfer, der außerdem in der Lage ist, die Lipid-Matrix in den Zellwänden zu reparieren und insbesondere auch geeignet ist, die Ausbreitung von virusinfizierten Zellen zu stoppen. Ihre immense Heilkraft verdankt die Katzenkralle den sechs Alkaloiden, die in ihrer Rinde aktiv sind – ihren Namen erhielt das holzige Gewächs aus dem südamerikanischen Regenwald hingegen aufgrund der kleinen Dornen, die sich an den Blättern der Kletterpflanze befinden und deren Form an Katzenkrallen erinnern.

Die indigenen Einwohner gaben der Katzenkralle sogar den Namen "Heilige Pflanze des Regenwaldes" , denn sie schätzen ihre Heilwirkung schon lange – in Südamerika wird die Pflanze sogar rezeptfrei als Krebsmittel verkauft und zeigt erstaunlich positive Resultate in weltweiten Studien. Vor allem ihre signifikanten Aktivitäten, mit der sie das Immunsystem zu stimulieren vermag, bestätigen ihren hohen Wert auch im Hinblick auf ihre antiviralen, krebsbekämpfenden und antioxidativen Effekte. Einige ihrer pflanzlichen Substanzen wurden bereits zur Verwendung bei der AIDS- und Krebstherapie patentiert.

Für die Verwendung zur Abwehrstärkung bei Katzen ist besonders die Wirkung für

  • den Aufbau, die Stärkung und die Aktivierung des Immunsystems (insbesondere bei Immunstörungen)
  • den Aufbau und Aktivierung der Leukozyten (weiße Blutkörperchen)
  • die Infektionsabwehr bei bakteriellen, viralen oder Pilzinfektionen

essentiell.

Für die Verwendung von Katzenkralle ist bis auf eine leichte Übelkeit bei massiver Überdosierung keine für Katzen relevante bekannten Nebenwirkungen bekannt.

 

 

  • Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus)

Dass Heilkräuter als Doping eingesetzt werden können, ist nicht erst bekannt, seit dem die russischen Sportler die Taigawurzel bei der Olympiade 1984 einsetzten, um ihre Leistung- und Konzentrationsfähigkeit zu steigern und Müdigkeits- und Schwächezuständen vorzubeugen. Das war insofern nahe liegend, als dass die Taigawurzel, auch als Sibirischer Ginseng bekannt, aus Nordostasien stammt und vor allem in Sibirien wächst. Dort wird sie auch in großem Umfang angebaut, nachdem sie in der russischen Volksmedizin bereits eine lange Tradition als Adaptogen hat, weil sie den Körper dabei unterstützt, besser mit Stresssituationen umzugehen.

Besonders interessant ist natürlich im Bezug auf das Immunsystem der Katze ihre abwehrsteigernde Wirkung, die auch wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte.

Darüber hinaus ist die Taigawurzel bekannt für

  • die immunmodulierende, immunstabilisierende, immunsteigernde Rekonvaleszenzfördernde Wirkung
  • die Steigerung der Anpassungsreaktion auf Stressoren
  • die Wirkung gegen Auszehrung und krankhafte Abmagerung
  • den Gewebeschutz gegen Gifte, radioaktive Strahlung, Sauerstoffmangel
  • die Wirkung als Krebstherapie
  • die Wirkung gegen Leber-, Milz und Nierenerkrankungen (traditionelle chinesische Medizin)
  • die Wirkung gegen Magen-Darmbeschwerden, Blähungen
  • die Wirkung gegen Nervenschwäche
  • die Wirkung gegen Ödeme und Flüssigkeitsansammlungen im Körper
  • die Wirkung gegen Viren der oberen Atemwege

 

Trockenfütterung:
Kräutermischung einfach unter das Futter mischen

Dosierung:          

  • 4 g Katzen bis 5 kg
  • 6 g Katzen ab 5 g 

Pflanzenpulver kann man der Katze auch leichter schmackhaft machen, wenn man es unter stark duftendes Futter, wie Thunfisch rührt. Auch mit Naturjoghurt lassen sich gemahlene Pflanzen leichter vermischen und im Fall der Immunmischung "Abwehrstark" können die auch mit etwas Honig "versüßt" oder mit Katzenminze schmackhaft gemacht werden.

 

 

Nachfolgend sollen auch die Kräuter erwähnt werden, die zur kurzfristigen Immunstabilisierung für Katzen zusätzlich - mit Vorsicht - in Frage kommen :


  • Sonnenhut (Echinacea)

Der abwehrkraftsteigernde Sonnenhut gehört zu den Klassikern, wenn es um die Stärkung der spezifischen Immunität, also die Bildung von Antikörpern geht.

Echinacea unterstützt das Immunsystem, indem es die Zahl der weißen Blutkörperchen und der Makrophagen (Fresszellen) erhöht und stimuliert sie, schädliche Organismen zu eliminieren. Überdies wirkt der Sonnenhut auch antioxidativ, was bedeutet, dass die Abwehr gegen die freien Radikalen, welche die Zellen zerstören, abgewehrt werden. Er liefert auch Schutz vor UV-Schäden und Umweltschäden im Körper der Katze (Gifte aus der Umwelt) und wirkt, antifugal (pilzhemmend, beispielsweise bei Candida-Pilzerkrankungen), antibakteriell (bakterienhemmend, beispeilsweise gegen Staphylokokken), antiviral (virenhemmend, beispielsweise gegen Grippe und Herpes- Viren) sowie entzündungshemmend, wundheilend und besitzt auch kortisonähnliche Eigenschaften.

Insofern bietet sich eine Behandlung mit Echinacea zur Stärkung und Regulierung des Immunsystems vor allem bei akuten und chronischen Virusinfektionen, respektive in der Rekonvaleszenzzeit nach überstandenen Krankheiten an. Eine weitere Einsatzmöglichkeit ist die Unterstützung bei jungen unterentwickelten Katzenwelpen. Überdies empfiehlt sich die Behandlung mit Echinacea bei Risikopatienten zur Vorbeugung gegen Infektionen oder bei schleichenden chronischen Infekten.

Achtung

 

Echinacea sollte allerdings nicht langfristig angewendet werden, denn sonst besteht zum einen das Risiko einer geschürten Überempfindlichkeit und der Umkehr seiner heilenden Wirkung – das Heilkraut schwächt dann die Abwehr zusätzlich, weshalb wir es nicht in unserer Immun-Kräutermischung "Abwehrkraft" verwenden.

Kurzfristig als Einzelkraut angewandt leistet er aber einen wichtigen Beitrag zu einem starken Immunsystem.

 

  • Wermut (Artemisia absinthium L.)

Schon Pfarrer Kneipp empfahl Wermut gegen alle Verdauungsprobleme und Ansteckungen und auch Hildegard von Bingen empfahl ihn als "wichtigsten Meister gegen alle Erschöpfungen".

Meist kennt man den Wermut aber nur als magenstärkende und appetitanregende Heilpflanze, welche die Magensäure reguliert.

Dass Wermut aber auch das Immunsystem sehr effizient stärken kann, ist nicht so bekannt. Er hat sich auch als seit langem in der chinesischen Heilkunde als wirksames Malariamittel erwiesen und ist aufgrund seiner starken antimykotischen und antimikrobiellen Eigenschaften sowohl gegen Pilzinfektionen, als auch gegen Darmparasiten wirksam. Vor allem in der Krebstherapie hat sich die Anwendung von Wermut bewährt und es sollen sehr gute Erfolge damit erzielt worden sein.

Allerdings enthält Wermut auch einen Anteil von 0,2 bis 0,8 % ätherischer Öle in denen auch das leicht giftige Thujon enthalten ist, sowie Isothujon, Thujylalkohol und dessen Ester, Chamazulen sowie weitere Mono- und Sesquiterpene.

Achtung

Damit scheidet auch Wermut zum Dauergebrauch bei Katzen aus, denn bei chronisch kranken Katzen, die Immundefizite haben, ist es sinnvoll, die Kräuter auch über einen längeren Zeitraum zu verabreichen und da wäre das Risiko, dass sich eine Katze durch eine Dauergabe mit dem ätherischen Öl aus dem Wermut vergiften könnte, viel zu hoch.

Trotzdem kann Wermut in geringer Dosis und über einen kurzen Zeitraum als Einzelkraut gefüttert eine effiziente Unterstützung für das angeschlagene Immunsystem sein.

 

  • Kurkuma oder Gelbwurz (Curcuma longa)

Kurkuma auch Gelbwurz genannt, verfügt über wertvolle Curcuminoide (Dicinnamoylmethan-Derivate), die man in erster Linie als Cholagogum kennt, welche die Produktion der Galle so stark anregen, dass eine bessere Fettverdauung statt findet.

Allerdings können die Curcuminoide mit weiteren interessanten, pharmakologischen Eigenschaften beeindrucken: In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass sie auch antioxidativ (freie Radikale neutralisierend), antimutagen (Erbgut-Veränderungen verhindernd), antikarzinogen (krebsverhindernd), immunstimulierend und entzündungshemmend wirken. In jüngster Zeit werden Wirkstoffe aus dem Gelbwurz gezielt gegen Leukämiezellen eingesetzt. Hierbei stellten saudi-arabische Forscher fest, dass eine Stabilisierung der freien Radikale statt fand, was als eine wirksame Eigenschaft gegen Tumorwachstum interpretiert wird. Insofern gilt Kurkuma als ein ähnlich wertvolles Antioxidanz wie beispielsweise die Vitamine E oder C und neutralisiert die freie Radikale (aggressive Sauerstoffmoleküle), welche die Zellen angreifen und zerstören.

Als Ingwergewächs (Zingiberaceaen) hat diese im tropischen Südostasien beheimatete Pflanze ähnlich positive Eigenschaften wie der Ingwer, jedoch ohne über die magenreizenden Scharfstoffe zu verfügen.

 

Achtung

Allerdings enthält auch Kurkuma einen Anteil von 3 bis 5 % ätherischer Öle, überwiegend Sesquiterpene (60 %), unter anderem ar-Turmeron, alpha-, beta-Turmeron, Atlanton und Curlon – und damit ist dieses Heilmittel bei Katzen nur mit großer Vorsicht anzuwenden und findet in unserer Kräutermischung "Abwehrstark", die das Immunsystem der Katzen stärken soll, keine Verwendung. Als Einzelmittel bei Tumoren, wie sie bei FIV oder Katzenschnupfen vorkommen können, kann Kurkuma in niedriger Dosierung und über einen kurzen Zeitraum verabreicht, Linderung schaffen.

 

Vitalnüsschen für das Immunsystem – Hanf hilft!


Hanf gewinnt in der Ernährungsergänzung von Tieren immer mehr an Bedeutung, denn das Öl aus den Samen ist im Gegensatz zum Drogenhanf, der aus den Blüten gewonnen wird, frei von psychoaktiven Substanzen – der THC-Wert (Tetrahydrocannabinol) liegt in einem so geringen Bereich, dass er keine Wirkung entwickelt und überdies enthalten auch die Hanfblüten lediglich die Vorläuferstoffe, die erst durch extremes Erhitzen aktiviert werden.

Die hanffressenden Katzen werden also ganz sicher nicht süchtig, dafür aber gesund, denn das Öl in den Hanfsamen ist besonders reich an lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (ca. 90%). Was den Hanf aber ganz besonders wertvoll macht, ist seine einmalige Zusammensetzung dieser mehrfach ungesättigten Fettsäuren und das ideale 3:1 Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren. Bemerkenswert ist neben den Omega-3 (15 - 25% Alpha-Linolensäure) und Omega 6-Fettsäuren (50 - 70% Linolsäure) die seltene und im Hanföl mit 2 bis 4 % enthaltene Gamma-Linolensäure (GLA) – sie unterstützt den Stoffwechsel und die körpereigene Abwehrkraft.

 

Hanf

Zu unserem Hanfsamen zu gelangen, einfach oberes Bild anklicken

Bei Katzen-/Hundehanf etc handelt es sich um das gleiche Produkt - siehe nachfolgenden Link

Hanf

 

Überdies enthalten die Ölsamen rein natürliche, organische und daher für den Organismus leicht verfügbare Verbindungen reichlich enthaltener Mineralien und Spurenelemente, wie Magnesium, Zink, Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen, die antioxidativ wirkenden Vitamine C und E, essentielle B-Vitamine, sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide. Sie versorgen den Körper mit allen lebenswichtigen Nährstoffen, unterstützen ein starkes Immunsystem und bringen den Organismus in eine gesunde, stabile Balance.

Wir bieten Euch die Hanfsamen bewusst nicht gemahlen an, denn der natürliche Feind des Öls ist Licht und Sauerstoff – beides lässt Öl schnell ranzig werden. Darüber hinaus schützen die weichen, dünnen Schalen der Hanfsamen die darin enthaltenen Wirk- und Nährstoffe. Werden Hanfsamen geschrotet oder gemahlen, bricht man damit diese schützenden Schalen auf und der wertvolle Inhalt verflüchtigt sich nach und nach.

Natürlich kann man die Samen für die Katzen für drei Tage vormahlen, indem man sie in der Küchenmaschine oder unter dem Pürierstab "schreddert", aber Katzen können ihre Beutetiere komplett auffressen, weil ihre Magensäure so aggressiv ist, dass sie auch Knochen aufschließt und verdaubar werden lässt – insofern bedeuten die weichen Hanfsamenschalen keine große Herausforderung für das Verdauungssystem der Katzen.

Unsere Katzen lieben den Hanf sogar so sehr, dass sie selbst die Samen, die wir den Vögeln ausstreuen, suchen und fressen.

Immunschwäch Katzen

 

Das Team der Neumann Tierkräuter und –gewürze Manufaktur wünscht Euren Samtpfoten allzeit starke Abwehrkräfte und gesundes Katzenleben.

 

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