Hanfsamen ( Goldeimer; 2,2 kg ), Belgien

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Beschreibung

Im Hanf findet Ihr ein Produkt aus unserem Sortiment, bei dem es sich um eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt handelt, die in China schon vor mindestens 10.000 Jahren genutzt wurde. Trotzdem wird vor allem die überragende Wirkung der Samen dieser Pflanze auf den gesamten Organismus von Hunden, Katzen, Pferden, Vögeln und Menschen noch gar nicht so lange Zeit bei uns genutzt. Als Öl ist es zwar in der gesunden Küche als Zutat für Salatdressings bekannt und beliebt, aber gerade in der Anwendung bei Tieren fanden die Samen weniger Beachtung, als die Pflanze, die als reichhaltiges Viehfutter Verwendung fand.

Diese sogenannten Ölfrüchte gehören zweifelsfrei zu den ernährungsphysiologisch hochwertigsten Samen und so entwickelten sie sich auch zum Senkrechtstarter.

Dass man die Hanfsamen vielfach als ?Vitalnüsschen? bezeichnet, verdanken sie ihren rein natürlichen, organischen und daher für den Organismus leicht verfügbare Verbindungen reichlich enthaltener Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, wie Magnesium, Zink, Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen, die antioxidativ wirkenden Vitamine C und E, essentielle B-Vitamine, sowie den sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden. Darüber hinaus findet man in Hanfsamen wichtige Enzyme und Antioxidantien, welche als Zellschützer die freien Radikalen bekämpfen.

Hanf

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Die Vitamine (pro 100 g Hanfsamen):

  • Vitamin A               16,8 IE
  • Vitamin B1             0,9 mg
  • Vitamin B2             1,1 mg
  • Vitamin B3             2,5 mg
  • Vitamin B6             0,3 mg
  • Vitamin C               1,4 mg
  • Vitamin D               < 10 IE
  • Vitamin E               3,0 mg
  • Niacin                     2,5 mg

und die Mineralstoffe (pro 100 g Hanfsamen):

  • Natrium                 1,3 mg
  • Kalium              617,0 mg
  • Calcium            168,0 mg
  • Kalzium               86,9 mg
  • Magnesium       605,9 mg
  • Eisen                   17,9 mg
  • Phosphor           830,2 mg
  • Zink                         8,2 mg
  • Jod                     0,084 mg

 

Hanfsamen gehören damit ganz zweifelsfrei zu den ernährungsphysiologisch hochwertigsten Ölfrüchten, die...


  • das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel aktivieren
  • den Muskelaufbau fördern
  • den Bewegungsapparat und das Bindegewebe stabilisieren
  • die Verdauung regulieren
  • die Atemwege schützen
  • das Nervensystem stärken
  • das Immunsystem unterstützen
  • für eine gesunde Haut sorgen
  • ein glänzendes Fell fördern
  • Mangelerscheinungen verhindern

Hanfsamen eigenen sich besonders zur Behandlung...


  • vom Sommerekzem bei Pferden und anderen Hautproblemen bei Pferden, Hunden, Katzen
  • von Allergien
  • von Atemwegserkrankungen
  • von Übersäuerung
  • von Kolikneigung bei Pferden
  • von Durchfallerkrankungen
  • von Kotwasser bei Pferden
  • von Gelenksproblemen (Arthrose, Arthritis, auch chronische Formen) sowie Hufrehe
  • von Kissing Spines beim Pferd/ Spondylose beim Hund
  • Cauda Equina beim Hund
  • von Entzündungen
  • von Fruchtbarkeitsproblemen
  • von Stoffwechselstörungen wie EMS und ECS bei Pferden, Cushing und Diabetes bei Hunden
  • zum Auffüttern magerer Tiere
  • zum Muskelaufbau
  • zur Leistungssteigerung
  • für mehr Nervenstärke und Stressresistenz
  • für die Rekonvaleszenz
  • zur Stärkung des Immunsystems
  • zur Verbesserung der Vitalität und des Wohlbefindens
  • zur Linderung von Altersproblemen bei Senioren

und zur Unterstützung

  • vom gesunden Wachstum von Jungtieren
  • von gesunden Fell- und Haarwachstum, für feste Krallen, Hufe und Fingernägel

 

Antwort auf die erste Frage: Hanf ohne berauschende Nebenwirkungen


Die erste Frage, die uns unsere Kunden stellen, welche die Hanfsamen noch nicht kennen, verfüttern oder selbst essen, ist meist die nach der berauschenden Wirkung, für die Hanf im Allgemeinen bekannt ist. Insofern wollen wir sie auch als erstes an dieser Stelle beantworten: Der berauschende Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) ist in dem hohen Maß, dass er als Droge verwendet werden könnte, nur im Medizinal-, respektive Rauschhanf enthalten. Hier sind es auch in erster Linie die Blütenstände, respektive die Kelchblätter und Tragblätter der weiblichen Hanfpflanze, welche das THC abgeben und für die psychoaktive Wirkung bekannt sind. Wirklich aktiv werden aber auch die darin enthaltenen Vorläufersubstanzen erst dann, wenn man sie stark erhitzt (mindestens 220° C), wie das beim Rauchen oder beim Verbacken des Hanfes im Keksteig der Fall ist.

Wir verwenden die Samen vom Nutz- oder Futterhanf (der also wirklich nichts mit dem indischen Medizinal- oder Drogenhanf zu tun hat und aus dem sich kein Haschisch oder Marihuana gewinnen lässt) mit einem extrem niedrigen THC-Gehalt von weniger als 0,2 %, von dem aber nicht nur Tiere, sondern auch wir Menschen profitieren können, denn unsere Hanfsamen entsprechen den Anforderungen, die man an ein Lebensmitteln stellt.

Insofern solltet Ihr nicht nur Eure Tiere damit füttern, denn auch wir Menschen profitieren von den essentiellen Fett- und Aminosäuren:

  • schönere, gesündere, glänzendere Haare
  • festere Fingernägel
  • ein strafferes Bindegewebe
  • eine glattere Haut
  • bessere Beweglichkeit
  • mehr Vitalität und Leistungsvermögen
  • erhöhte Stressresistenz und Belastbarkeit
  • und die gesundheitsfördernde Wirkung auf alle Organe und den Bewegungsapparat ist enorm!

 

Eine zweite Frage, die uns übrigens immer wieder gestellt wird, ist die, warum wir den Hanf nicht, wie unsere Mitbewerber, in gemahlner Form anbieten:


Der Grund dafür darauf erklärt sich im hohen Ölgehalt der Hanfsamen: Werden die schützenden Samenschalen aufgebrochen, kommen sie mit UV-Licht und Sauerstoff in Berührung und diese Faktoren sorgen zum einen für die Zersetzung der Inhaltsstoffe, die sich rasch verflüchtigen können und zum anderen für die Zersetzung des Öls und das wird dann ranzig. Vergleicht man den Hanf mit dem Leinsamen, dann werdet Ihr feststellen, dass der entweder als brauner Leinsamen verkauft wird, den man bei größeren Mengen kochen sollte oder als gelber Leinsamen angeboten wird, sodass der Blausäuregehalt auch bei der ungekochten Fütterung keine Gefahr darstellt oder als entölte und thermisch behandelte Leinkuchen-Flocken oder Pellets und nur selten als gemahlener Leinsamen ? die Hersteller der Leinsamenprodukte wissen warum ;-)

Die Hanfsamen können von Pferden, Hunden und Katzen auch in ganzer Form verdaut werden, denn Pferde mahlen die Nüsschen zwischen ihren Zähnen und können sie so gut verwerten, Hunde und Katzen schlingen die Samen herunter und haben eine sehr aggressive Magensäure, welche die Verwertung der Hanfsamen erleichtert. Wer den Hanf für sich selbst verwendet und ihn sowieso zerkleinert, kann seinem Hund, seiner Katze oder seinem alten Pferd die Nüsschen auch mit mahlen ? sie sind dann im Geschmack etwas intensiver, werden aber trotzdem von allen Tieren gerne gefressen.

Wichtig ist dabei nur, dass Ihr keine zu großen Mengen für mehrere Wochen mahlt, denn die intakte Schale schützt die Inhaltsstoffe vor dem Verderb und nach ca. fünf Tagen verlieren die geschroteten Hanfsamen ihre wertvollen Wirksubstanzen und können dann auch ranzig werden.

 

Eine dritte Frage beschäftigt auch uns immer wieder ? es ist die nach den Preisunterschieden von Hanfprodukten,...


...denn wenn 100% Hanf angeboten wird, ist in der Regel auch nur reiner Hanf in der Verpackung. Insofern erschließt sich uns auch nicht, warum der als Hundehanf angebotene Hanfsamen unserer Mitbewerber drei mal so teuer ist wie der als Pferdehanf verkaufte Hanfsamen ? es rechtfertigen keine speziellen Zusätze den Mehrpreis, denn auf beiden Verpackungen steht: 100% Hanf.

Wir weisen darum an dieser Stelle darauf hin, dass auch wir nichts anderes als

100 % reinen Hanfsamen

verkaufen.

Dass wir explizit Pferde-, Hunde-, Katzen- und Vogelhanf anbieten, liegt lediglich in den Suchbegriffen begründet, welche in die Suchmaschinen eingegeben werden und die schlussendlich dazu führen, dass Ihr unsere Angebote dort finden könnt (gebt nur Hanf ein und Ihr findet erst einmal die Seiten zum Drogenhanf).

Die Produkte Hundehanf, Pferdehanf, Katzenhanf und Vogelhanf sind identisch ? der Hundehanf kann also auch den Pferden und Katzen oder Vögeln gefüttert werden und ist auch zum Verzehr durch Menschen geeignet.

 

Dosierung


Aufgrund des hohen Ölgehaltes der Hanfsamen, sollte die Dosierung ?eingeschlichen? werden, was bedeutet: Man bietet in der ersten Woche ein Drittel der Dosierung, die schlussendlich erreicht werden soll an, erhöht die Dosis der ersten sieben Tage vom 8. bis zum 14. Tag auf zwei Drittel und ab dem 15. Tag hat man die Dosis erreicht.

 

PferdeFür Pferde


  • Kleine Ponyrassen (Shetty, Welsh A etc) bis ca. 250 kg Körpergewicht                       

15 g pro Tag

  • Ponys und Kleinpferde (Reitponys, Haflinger etc.) bis 400 kg Körpergewicht

30 bis 40 g pro Tag

  • Großpferde bis 600 kg Körpergewicht                                                                   

45 bis 50 g pro Tag

  • Pferde, schwerer als 600 kg Körpergewicht und Kaltblutpferde                        

60 bis 75 g pro Tag

Bei einem normalen Warmblutpferd mit 500 kg bedeutet das zum Beispiel:

  • Woche 1:                       15 g pro Tag
  • Woche 2:                       30 g pro Tag
  • Ab der dritten Woche   45 g pro Tag

Soll die Hanffütterung gegen akute oder chronische Krankheiten wirken, ist es sinnvoll, die Dosis langsam auf 150 bis 200 % zu steigern, so dass man das Doppelte der empfohlenen Dosis verabreicht, bis eine Besserung der Symptome erkennbar ist:

 

Beispiel für ein normales Warmblutpferd 500 kg Körpergewicht

Statt 45 g pro Tag -  75 bis 90 g pro Tag, bis eine Besserung der Symptome erkennbar ist.

 

HundeFür Hunde


  • bis 10 kg Körpergewicht                                     5 g pro Tag
  • 11 kg bis 25 kg Körpergewicht              6 g bis 10 g pro Tag
  • 26 kg bis 50 kg Körpergewicht            10 g bis 18 g pro Tag
  • ab 51 kg Körpergewicht                      18 g bis 25 g pro Tag

 

 KatzenFür Katzen


  • 1 bis 2 kg Körpergewicht                     2 g pro Tag
  • bis 5 kg Körpergewicht                        4 g pro Tag
  • mehr als 5 kg Körpergewicht               6 g pro Tag

 

MenschenFür Menschen


  • ca. 50 g pro Tag


Hinweis


Neumann Gewürze kann keine Haftung für die korrekte Anwendung, Dosierung und Fütterung übernehmen. Jeder Tierhalter ist für seine Tiere, jede Tierhalterin für ihre Tiere, selbst verantwortlich. Stets sollte der Tierarzt/Tierärztin oder Tierheilpraktiker/in Ihres Vertrauens bei einer Ernährungsumstellung zu Rate gezogen werden. Denn jedes Tier verhält sich anders und reagiert möglicherweise unterschiedlich auf bestimmte Inhaltstoffe.

Neumanns Tiergewürze e.K.

 

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