Der große Hanftest - Vorstellung der 5 Testpferde

01.04.2014 12:30 | Wir testen unsere Hanf-Produkte

 

Hanftest

Von Sabine Bröckel / Tierheilpraktikerin, Autorin + Besamungswartin

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Wer kennt sie nicht, die Sorgenpferde im Stall, die trotz bester Versorgung zu mager sind oder deren Fell bei gleicher Fütterung nie so glänzt, wie das der Boxennachbarn?

Und leider sind machen wir da keine Ausnahme, denn bei uns sind es fünf unserer Pferde, für die wir bislang die Lösung ihrer speziellen Problematiken noch nicht fanden, auch wenn wir regelmäßig allopathisch entwurmten, das Futter bedarfsgerecht portionieren, die Zähne kontrollieren ließen und den Tierarzt Blutproben entnehmen ließen, um eventuellen Mangelerscheinungen entgegen zu wirken.

Doch nichts führte zu dem von uns gewünschten Erfolg und so war ich auch sofort interessiert, als Thorsten Neumann mir den Pferde-Hanf empfahl und begeistert, als ich über die Wirkung von Hanf recherchierte und feststellte, dass er vermutlich genau die Lösung für unsere Problempferde sein könnte.

Aber weil wir trotzdem nicht ganz auf die ergänzende und unterstützende Wirkung der Kräuter verzichten wollten, kommen die zusätzlich zum Einsatz.

Ich möchte nun an dieser Stelle das "Hanf-Experiment" starten, das nun in den nächsten 30 Tagen von mir dokumentiert werden wird, sodass Ihr uns dabei begleitet und jede Wirkung und Veränderung mit mir zusammen erleben dürft.

Hier aber nun zuerst einmal unsere "Probanden":

 

Proband 1

Fleure de Nuit, genannt "Bambi"


Trakehnerstute

Geboren am 18. Juli 2007

Neumann Gewürze - Test - Hanf bei Pferden

Bambi ist ein sehr sensibles und von ihren Vollblutahnen geprägtes Pferd, das nicht geritten wird und eines von acht Mitgliedern unserer Stutenherde ist, die wir "die Drachenbrut" nennen.

Leider begann Bambi als Jährling zu koppen, obwohl sie mit vier gleichaltrigen Fohlen in der Stutenherde aufwuchs und nie von ihrer Mutter abgesetzt wurde – wir entdeckten, dass sie sogar vierjährig noch ab und zu ein Schluck aus dem Euter abholte. Nachdem eigentlich Stress oder Langeweile ausgeschlossen werden kann, vermuten wir, dass sie ein Magengeschwür hat, denn sie ist sehr anfällig für Koliken, wobei sie während des Sommers, solange sie auf der Weide steht und rund um die Uhr Gras fressen kann, nie kolikt. Leider ist sie überdies auch noch mäkelig und schwerfuttrig und mit ihrer Heuportion, die sie in der Box erhält, streut sie sich lieber ein und schläft dann im Heubett, als dass sie die Halme als Raufutter betrachtet.

 

Ernährung:

Bambi wird weitgehend getreidefrei mit zuckerarmen Rübenschnitzeln ernährt und nun erstmalig mit der

  • Dopingfreien Kräuterwurmkur "Wurm Up"

entwurmt, um ihren empfindlichen Magen-/ Darmtrakt nicht zusätzlich zu belasten.

Wie alle unsere Pferde erhält sie ihr Futter auf drei Portionen verteilt und ihr stehen über den Tag und die Nacht verteilt ca. 8 Kilo Heu zur Verfügung. Trotzdem fehlen ihr rund 50 Kilo Gewicht, was besonders im Kruppenbereich und an den deutlich hervortretenden Beckenknochen auffällt und sie neigt dazu, auch rasant schnell an Gewicht zu verlieren, sodass sich teilweise die Rippen schon deutlich unter dem Fell abzeichnen.

Wir starteten am Donnerstag, den 3. April 2014 mit der Kräuterwurmkur und füttern parallel dazu nun den

  • Pferdehanf

mit 15 Gramm pro Tag an – die Dosis wird sich wöchentlich um 100 Prozent steigern und nach vier Wochen sollte Bambi täglich 60 Gramm Pferdehanf bekommen.

 

Ziel:

Wir erhoffen uns von der kombinierten Fütterung der Kräuterwurmkur und des Hanfs bei Bambi eine Gewichtszunahme und einen gleichmäßigeren Muskelaufbau, sowie einen positiven Einfluss der Kräuter und des Hanfs auf ihre empfindliche Magen-/ Darmschleimhaut

 

Proband 2

Mahé


Trakehnerstute

Geboren am 22. Februar 1991

Neumann Gewürze - Erfahrungsbericht - Hanf für Pferde

Mahé ist mit derzeit 23 Jahren unsere Seniorin und auch wenn man ihr aufgrund des tiefer hängenden Bauches ansieht, dass sie in ihrer Zuchtstutenlaufbahn acht Fohlen gebar, davon sieben mehr oder minder direkt im Abstand eines Jahres und ihre letzte Tochter im Jahr 2009, ist sie für ihr Alter doch noch sehr fit. Sie bewegt sich auch noch gerne und mit Vorliebe auch sehr flott, aber als wir sie im Jahr 2007 übernahmen, wurden wir auch darauf hingewiesen, dass sie nicht mehr reitbar wäre, nachdem sie eine Huflederhautentzündung hatte.

Dieser Teil ihrer Vorgeschichte scheint ihr aber keine Probleme zu bereiten, wobei es trotzdem Tage gibt, an denen ihre Bewegungen etwas klamm wirken. Meist fällt das auf, wenn sie sich tags zuvor auf der Weide austobte und sich intensiv bewegte. Eine Altersarthrose ist vermutlich nicht auszuschließen, auch wenn ihre Gelenke noch klar sind und sie ihre Tanzbeine durchaus noch beeindruckend werfen kann.

 

Ernährung:

Mahé ist eine mäkelige Fresserin und so ignoriert sie das Futter, wenn sich etwas anderes, als ihren angequetschten Hafer mit Mineralfutter und ihre "Abendmatsche" (Zuckerrübenschnitzel mit Hafer und Weizenkleie) im Trog findet. Meinen gut gemeinten Versuch, ihr Seniormüsli anzubieten, lehnte sie empört ab.

Mahé wird nun erstmalig mit der

  • Dopingrelevanten Kräuterwurmkur "Wurm Up"

entwurmt.

Wie alle unsere Pferde erhält sie ihr Futter auf drei Portionen verteilt und ihr stehen über den Tag und die Nacht verteilt ca. 8 Kilo Heu zur Verfügung, weil sie trotz ihres Alters ihr Heu noch gut kauen kann und eingeweichte Heucobs ablehnte.

Mahé wirkt zwar gut genährt und teilweise fast schon moppelig, aber das liegt an ihrem durch die acht Trächtigkeiten abgesenkten Bauch, denn sie neigt nicht nur dazu, rasch an Gewicht zu verlieren, wodurch man dann unter ihrem Fell die Rippen schimmern sieht, sondern sie fällt auch im Rückenbereich beim Fellwechsel gerne etwas zusammen – was natürlich auch am abgesenkten Bauch liegt.

Wir starteten am Donnerstag, den 3. April 2014 mit der Kräuterwurmkur und füttern parallel dazu nun den

  • Pferdehanf

mit 15 Gramm pro Tag an – die Dosis wird sich wöchentlich um 100 Prozent steigern und nach vier Wochen sollte Mahé täglich 60 Gramm Pferdehanf bekommen.

 

Ziel:

Wir erhoffen uns von der kombinierten Fütterung der Kräuterwurmkur und des Hanfs bei Mahé, dass sie ihr Gewicht besser halten kann und dass der Hanf einen positiven Einfluss auf ihre Beweglichkeit nimmt, sodass sie noch lange erhalten bleibt. Außerdem erhoffen wir uns, dass der Fellwechsel nicht so sehr an ihrer Substanz zehrt und sie schneller abhaart.

 

Proband 3

Hirtenfreude, genannt "Marzipan"


Oldenburgerstutestute

Geboren am 23. Juli 2006

Neumann Gewürze - Erfahrungsbericht - Hanf für Pferde

Auch Marzipan ist ein sehr sensibles und von ihren Vollblutahnen geprägtes Pferd, das nicht geritten wird und eines von acht Mitgliedern unserer Stutenherde ist, die wir "die Drachenbrut" nennen.

 

Leider überraschte uns Marzipan im Jährlingsalter mit einem sich immer stärker entwickelnden Sommerekzem und nachdem bei ihr auch ihr teilweise "struppiges" Fell und eine schlechte Hufqualität auffällt, tippten wir zuerst auf einen Zink- oder Biotinmangel und ergänzten ihr Kraftfutter mit Zusatzfuttermitteln, welche die Fell- und Hufqualität verbessern sollten. Einen Erfolg erzielten wir damit nicht. Leider konnte auch eine Blutuntersuchung durch den Tierarzt und eine Biopsie keine Hinweise liefern und so fanden wir uns mit der Diagnose "Sommerekzem" ab. Das rissige und brüchige Hufhorn konnten wir durch das regelmäßige Wässern der Hufe und das Einmassieren von Lorbeeröl in den Kronrand deutlich verbessern.

Auch das extreme Aufscheuern von Schweifrübe und Mähnenkamm konnten wir im letzten Sommer durch das Einreiben eines selbst zusammengemischten "Antijucköls", das auch die Insekten fern hält, deutlich eindämmen, sodass der Schweif nun auch wieder in seine Länge hineinwächst und nicht mehr wie ein Kuhschwanz aussieht und die Mähne erstmalig nicht so kurz ist, dass sie aufsteht. Der Versuch, ihr eine Ekzemerdecke überzulegen scheiterte leider an den restlichen Mitgliedern der Drachenbrut, die das Marzipanchen wohl in den weißen Schleier gewandet nicht mehr erkannten und sie ganz übel attackierten – also reiben wir eben weiter Öl in den Mähnenkamm und die Schweifrübe ein. Leider besorgt uns aber die Fellqualität Marzipans noch immer, denn ihre Haare liegen am Rumpf nie ganz glatt an, sondern stehen immer leicht auf und es fehlt dem Fell auch der Glanz.

 

Ernährung:

Marzipan bekommt zweimal täglich angequetschten Hafer mit Mineralfutter und als letzte Mahlzeit jeden Tages die "Abendmatsche" (Zuckerrübenschnitzel mit Hafer und Weizenkleie), denn spezielle Ekzemerfutter lehnte sie ab zu fressen.

Wie alle unsere Pferde erhält sie ihr Futter auf drei Portionen verteilt und ihr stehen über den Tag und die Nacht verteilt ca. 8 Kilo Heu zur Verfügung.

Sie bekommt nun erstmalig

  • die Kräuterekzemerkur "Ruckzuck Antijuck"

mit der wir am Donnerstag, den 3. April 2014 starteten und wir füttern parallel dazu nun den

  • Pferdehanf

mit 15 Gramm pro Tag an – die Dosis wird sich wöchentlich um 100 Prozent steigern und nach vier Wochen sollte Marzipan täglich 60 Gramm Pferdehanf bekommen.

 

Ziel:

Wir erhoffen uns von der kombinierten Fütterung der Kräuterekzemerkur und des Hanfs bei Marzipan eine Verbesserung der Fell- und Hornqualität und im Idealfall das Verschwinden des Juckreizes, sodass wir darauf verzichten können, das Antijucköl täglich in die Schweifrübe und den Mähnenkamm einzumassieren.

 

Proband 4

Brave Heart, genannt "Schimmi"


Trakehner Hengst

Geboren am 14. April 1993

Neumann Gewürze - Erfahrungsbericht - Hanf für Pferde

Schimmi ist ein gekörter und leistungsgeprüfter Trakehner Deckhengst, der leider auch die Kilos, die wir ihm im Herbst/ Winter wieder auffüttern, mit Beginn der Rossezeit der Stuten, schneller verliert, als man dagegen anfüttern kann, denn er findet dann weder tagsüber auf der Weide, noch nachts in seiner Box zur Ruhe und ist eigentlich 24 Stunden in Bewegung. Wenn er sich dann auch noch aufregt (und dafür findet er immer Gründe) ist er rasch verschwitzt und baut dann noch schneller ab. Seine Schwerfuttrigkeit war immer schon ein Problem und es mag sein, dass er genau das auch an seine Tochter Bambi vererbte, die ja leider auch sehr schnell an Gewicht verliert und nur schwer zunimmt. Wobei bei Schimmi die Hormone federführend sind, denn in den Wintermonaten wird er zwar auch nie dick, aber zumindest sieht man in der Zeit die Rippen nicht durch das Fell stechen und die Kruppe füllt sich auf.

Seit zwei Jahren geht ihm zusätzlich der Fellwechsel sehr stark an die Substanz, wobei er auch in jungen Jahren nie so ein dichtes Winterfell entwickelte, wie er es nun im Alter tut. Nach einem Klinikaufenthalt, der vor mehreren Jahren durch eine Kolik nötig wurde, entwickelte er eine Medikamentenrehe und so müssen wir leider auch auf stärkehaltige Futtermittel wie Maisflocken verzichten, denn auch wenn es ein Entscheid zwischen Pest und Cholera zu sein scheint: Ein mageres, aber sonst gesundes Pferd ist uns lieber, als ein Rehepferd mit propperen Rundungen und seit diesem einen Reheschub hatte Schimmi auch nie mehr Hufprobleme oder andere gesundheitlichen Einschränkungen.

Trotzdem wird Schimmi nicht mehr geritten, aber das ist mehr meinem Zeitmangel, meinem reiterlichen Können und seiner Einstellung zur Arbeit zuzuschreiben, als seiner Leistungsfähigkeit, denn Schimmi war auch in jungen Jahren einer dieser "verrückten" Trakehner, die den Ruf unterstreichen, dass ihnen die Elchschaufel auch gerne mal vor ihr Gehirn fällt und dessen Vorwärtsdrang und dessen Einfallreichtum leider auch seiner Dressurkarriere im Weg stand ... aber wenn er lief, dann war er auch immer vorne mit dabei.

 

Ernährung:

Schimmi ist leider nicht nur schwerfuttrig, sondern auch ein sehr mäkeliger Fresser, denn Müsli oder Pellets lehnt er ab und nachdem wir jahrelang seinen unberührten Trog ausräumen mussten, wenn er wieder einmal in den Hungerstreik trat, bekommt er zum Mittagessen angequetschten Hafer mit Mineralfutter und als erste und letzte Mahlzeit jeden Tages die "Abendmatsche" (Zuckerrübenschnitzel mit Hafer und Weizenkleie).

Wie alle unsere Pferde erhält er sein Futter auf drei Portionen verteilt und ihm stehen über den Tag und die Nacht verteilt ca. 10 Kilo Heu zur Verfügung. Außerdem steht er ganzjährig auf der Weide.

Erstmals wird er mit der

  • Dopingrelevanten Kräuterwurmkur "Wurm Up"

entwurmt, denn wir starteten am Donnerstag, den 3. April 2014 mit der Kräuterwurmkur und füttern parallel dazu nun den

  • Pferdehanf

mit 15 Gramm pro Tag an – die Dosis wird sich wöchentlich um 100 Prozent steigern und nach vier Wochen sollte Schimmi täglich 60 Gramm Pferdehanf bekommen.

 

Ziel:

Wir erhoffen uns von der kombinierten Fütterung der Kräuterwurmkur und des Hanfs bei Schimmi eine Gewichtszunahme und einen gleichmäßigeren Muskelaufbau, sowie einen positiven Einfluss der Kräuter und des Hanfs auf seine Gesamtkonstitution, sodass der Fellwechsel nicht an seiner Substanz zehrt und schneller vonstatten geht.

 

Proband 5

Gringo, genannt "Lilo"


PRE Hengst

Geboren am 9. Mai 2003

Neumann Gewürze - Erfahrungsbericht - Hanf für Pferde

Lilo ist ein gekörter PRE Deckhengst, der im Gegensatz zu seinem Boxennachbarn Schimmi permanent mit einem Zuviel an Gewicht kämpft – wobei ich eigentlich präzisieren muss, denn eigentlich kämpfe nur ich gegen sein Gewicht an, weil er keinesfalls ans Abnehmen denkt. Eigentlich sollte Lilo auch regelmäßig geritten werden, aber das scheitert oft an meinem Zeitmangel und ohne meine Animation bewegt sich der Moppel so gut wie nicht. Aber wenn nun die Tage wieder länger werden, bin ich guten Mutes, dass Lilo wieder ausreichend Bewegung erhält, wenn ich täglich ein bisschen mit ihm turne, denn er soll unbedingt den Winterspeck wieder verlieren.

Leider ist Lilo aber auch wenig stressresistent und so wird ein Geländeritt mit ihm manchmal zu einer Flucht vor den Schattenmonstern, den Baumgeistern, den Buschkobolden und den Waldgespenstern, die er natürlich überall sieht. Dafür verliert er auf dem Reitplatz schnell die Lust und wird dann sehr triebig. Zu Beginn des Winters fiel mir auch ein schnelles, starkes Schwitzen auf, das jedoch im Laufe des Winters wieder verschwand, was mich annehmen lässt, dass es mit dem Fellwechsel zusammenhing.

Lilo kam mit der Diagnose eines chronischen Fesselträgerschadens zu uns, wobei er nun seit November 2012 von mir geritten und an der Hand gearbeitet wird und noch nie lahmte. Als wir ihn übernahmen, war er auch mit Spezialeisen beschlagen, doch inzwischen läuft er längst barhufig, wobei die Hornqualität seiner Hufe auch sehr schwankt, denn den Winter durch hatte er sehr schöne, gleichmäßig wachsende und elastische Hufe. Doch seit der Regen fehlt, sind seine Hufe sehr trocken und brechen leicht aus. Leider verstärkte die Anwendung eines Hufbalsams das Problem eher und so benutze ich für seine Hufe ebenfalls das Lorbeeröl, das schon bei Marzipan wahre Wunder wirkte.

Ein weiteres – und für mich auch primäres – Problem ist aber sein Sommerekzem. Zwar trägt er nun auch erstmalig den Ansatz einer spanischen Wallemähne und auch sein Schweif wächst langsam wieder in die Gesamtlänge hinein, nachdem ich letztes und vorletztes Jahr die Schweifrübe und den Mähnenkamm täglich mit dem selbstgemischten Öl einrieb, aber ganz ohne Fliegendecke kann er kaum draußen stehen, denn er bringt sich auch Sommerwunden bei und hat dann im Bereich der Brust permanent kleine Verletzungen, die er sich immer wieder aufbeißt. Dazu kamen im letzten Sommer Pickelchen im Gesicht und an den Beinen, die verschorften und auf denen die Haare ausgingen:

 

Neumann Gewürze - Erfahrungsbericht - Hanf für Pferde

 

Neumann Gewürze - Erfahrungsbericht - Hanf für Pferde

 

Leider gibt es von Lilo keine Bilder, auf der wir seinen aufgeschubberten Mähnenkamm fotografierten (wer tut das schon, wenn es dabei nicht um einen Vorher-Nachher-Vergleich geht?), aber man erkennt an den kurzen aufstehenden Mähnenhaaren, dass es sich um nachwachsende Haare handelt, die zuvor dem Sommerekzem zum Opfer fielen:

Neumann Gewürze - Erfahrungsbericht - Hanf für Pferde

 

Neumann Gewürze - Erfahrungsbericht - Hanf für Pferde

 

Ernährung:

Lilo bekommt zweimal täglich eine Handvoll angequetschten Hafer mit Mineralfutter und als letzte Mahlzeit jeden Tages die "Abendmatsche" (Zuckerrübenschnitzel mit Hafer und Weizenkleie), wobei die Portionen sehr klein gehalten sind.

Wie alle unsere Pferde erhält er sein Futter auf drei Portionen verteilt und ihm stehen über den Tag und die Nacht verteilt ca. 8 Kilo Heu zur Verfügung.

Er bekommt nun erstmalig

  • die Kräuterekzemerkur "Ruckzuck Antijuck"

mit der wir am Donnerstag, den 3. April 2014 starteten und wir füttern parallel dazu nun den

  • Pferdehanf

mit 15 Gramm pro Tag an – die Dosis wird sich wöchentlich um 100 Prozent steigern und nach vier Wochen sollte Lilo täglich 60 Gramm Pferdehanf bekommen.

 

Ziel:

Wir erhoffen uns von der kombinierten Fütterung der Kräuterekzemerkur und des Hanfs bei Lilo eine Verbesserung der Fell- und Hornqualität und im Idealfall das Verschwinden des Juckreizes, sodass wir darauf verzichten können, das Antijucköl täglich in die Schweifrübe und den Mähnenkamm einzumassieren. Eine Verbesserung des Nervenkostüms und der Leistungsbereitschaft, ohne dass Lilo zu kernig wird, wäre ebenfalls wünschenswert.

 

 

Hanftest - 1.Woche

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