Ölmischung "EQUIWOHL" für Pferde, 500 ml Konzentrat aus Basisölen

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  • Artikelgewicht: 0,70 kg
  • Unser Preis: 31,90 €
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Kategorie:

Beschreibung

Zutaten:
  • Kokosöl
    • aus 100% frischem Fruchtfleisch                                 
      • frei von jeglichen Zusatzstoffen           
      • ohne Gentechnik
      • nicht gebleicht
      • nicht raffiniert
      • nicht desodoriert
      • nicht gehärtet
             aus kontrolliert biologischem Anbau
    • bis zu 59,42% Laurinsäure
    • ideal für Veganer und Rohköstler
    • frei von Gluten und Lactose
    • frei von Transfettsäuren
    • in Rohkostqualität

Immer wieder tauchte Kokosöl als "Wundermittel" gegen Plagegeister aller Art auf. Man las davon in Hundeforen und in Pferdeforen und das machte uns natürlich neugierig. Also begannen wir über Kokosöl zu recherchieren und es zu testen.

Dabei konnten wir feststellen, dass Kokosöl aufgrund seiner antibakteriellen, antiviralen und fungiziden Wirkung zuverlässig vor Infektionen schützt und gleichzeitig den natürlichen Heilungsprozess der Haut unterstützt, wobei das Kokosöl sogar die Narbenbildung verringert oder gar ganz verhindert.

Ganz besonders hervorgehoben wurde stets, dass Kokosöl die Haut von Schuppen befreit und das Haar dabei unterstützt, mehr Glanz und eine bessere Kämmbarkeit aufzuweisen. Tatsächlich ließen sich im Test auch "Rastalocken" leichter entwirren und die Mähne verfilzte nicht mehr unter dem Halsteil der Decke.

Inzwischen können wir bestätigen, dass Kokosöl Feuchtigkeit spendet und gleichzeitig ein Milieu auf der Haut schafft, in dem sich Bakterien und Pilze nicht wohl fühlen. Außerdem reizt Kokosöl die Haut nicht, nimmt aber Bakterien und Pilzen den Nährboden.

Für den Einsatz bei Ekzemerpferden ist es insofern ideal, weil es die Haut beruhigt und bei täglicher Anwendung Insekten fern hält.

Selbst gegen Haarausfall hilft Kokosöl, denn es besteht vor allem aus mittelkettigen Triglyzerid-Fetten. Diese Triglyzerid-Fette besitzen die perfekte molekulare Struktur um schnell in die Kopfhaut und die Haarfollikel einzudringen und dann effizient die Nährstoffzufuhr zu verbessern. Außerdem enthält Kokosöl die wertvolle Laurinsäure, die mit der Mikroflora auf der Kopfhaut interagiert und Monolaurin bildet, das sehr wirksame antifungale und antibakterielle Eigenschaften besitzt. Die Wirkstoffe im Kokosöl können so infektiöse Erregern, die die Bildung von Haarfollikel beeinträchtigen, zerstören und wirken als natürliches Antioxidans, welches die Follikel vor den Schädigungen durch Freie Radikale und damit vor Haarausfall beschützt.

 

  • Mandelöl

Kaum ein anderes Öl wird so oft gegen Haut- und Haarprobleme empfohlen als Mandelöl. Seine unterstützende Wirkung auf die Zellerneuerung, sein positiver Einfluss auf strapaziertes, brüchiges Haar, seine Eigenschaft, den Haarwuchs zu fördern, dem Haar Glanz zu verleihen und Schuppenbildung zu verhindern, ist seit nahezu 4000 Jahren bekannt.

Mandelöl enthält gesättigte und ungesättigte Fettsäuren, welche dem natürlichen Hautfett strukturell sehr ähnlich sind und die Barrierefunktion der Zellen unterstützen. Durch den hohen Anteil von 86 % Ölsäure, welche eine Doppelbindung mittig in der Kohlenstoff-Kette aufweist, kann Mandelöl sehr gut in die Haut einziehen und auch in den tieferen Hautschichten wirken. Darüber hinaus enthält Mandelöl Linolsäure, welche die Haut widerstandsfähiger gegen Infektionen macht und ihr Feuchtigkeit spendet. Ebenfalls in Mandelöl enthalten ist Palmitinsäure als wichtiger Bestandteil der Hautbarriere und des Säureschutzmantels. Sie ist notwendig, um die Haut vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Die Zellerneuerung der Haut unterstützt Mandelöl durch das enthaltene Vitamin A und den 32-prozentigen Anteil von Vitamin E ? darum wirkt Mandelöl pflegend, nährend und beruhigend auf die Haut.

 

  • Klettenwurzelöl

Das Haupteinsatzgebiet vom Klettenwurzelöl liegt in seiner pilztötenden, antibakteriellen, entzündungshemmenden, beruhigenden, abschwellenden Wirkung auf die Haut. Man kennt es im humanen Einsatzgebiet als Mittel gegen Schuppenflechte, Ekzeme oder Neurodermitis und setzt es für Haarspülungen ein. Bei Pferden pflegt und schützt es die Haut, unterstützt die Heilung von Sommerwunden und wundgeriebenen "Schubberstellen". Außerdem lindert Klettenwurzelöl den Juckreiz und hilft auch gegen Schuppen und Schorf. Darüber hinaus wirkt es regulierend und kräftigend bei trockenem Langhaar, schützt vor Haarausfall und es sorgt für Glanz und besseres Haarwachstum.

 

  • Jojobaöl

Jojobaöl wirkt entzündungshemmend, erhöht die Elastizität der Haut und schützt sie langanhaltend zuverlässig vor Feuchtigkeitsverlust, enthält Provitamin A und Vitamin E, pflegt durch seine günstige Fettsäurenzusammensetzung die Haut, schützt vor Austrocknung, ohne einen schmierigen Film auf der Haut zu hinterlassen (da es sich eigentlich um ein Wachs handelt) und hat einen natürlichen Lichtschutzfaktor von drei bis vier, was gerade bei lichtempfindlichen Pferden mit rosaroter Haut wichtig ist.

 

  • Neemöl

Neemöl wirkt hautpflegend, unterstützt die Regenerierung und Heilung der Haut und hält durch den intensiven Duft die Insekten fern.

Auch wenn auch die positiven Eigenschaften des Neemöls auf die Haut und die Haare nicht zu verachten sind, ist die insektizide Wirkung vermutlich die wichtigste bei der Anwendung von Neembaumprodukten.  Bei Tierhaltern ist es vor allem bekannt geworden, weil es zuverlässig Flöhe, Zecken, Milben, Fliegen, Läuse und Mücken vertreibt, wobei es auch den nach einem Stich auftretenden Juckreiz lindert.

Von den erwiesenermaßen 34 unterschiedlichen Substanzen, die im Neemöl gegen Insekten wirken, sind folgende als essentiell zu bewerten: Azadirachtin, Salaninne, Meliantriol, Nimbin, 6-Desacetylnimbin, NIM-76,  und Quercetin.

  • Azadirachtin gehört zu der großen Gruppe der Terpene. Es ist dem Geschlechtshormon Ecdysteroid, das bei vielen Insekten und Spinnentiere das Wachstum und die Häutung regelt, in seiner Struktur sehr ähnlich und wird darum nicht als körperfremd erkannt ? es gelangt problemlos in den Stoffwechsel der Insekten. Dadurch wird die Chintinsynthese gestoppt, was bedeutet, dass die Insekten ihr schützendes Außenskelett nicht vollständig entwickeln können. Gleichzeitig wird die Entwicklung des Insekts bereits im Larvenstadium, respektive zum Zeitpunkt der Verpuppung aufgehalten.
  • Salanninne und Meliantriol wirken durch ihren intensiven Geruch insektenabweisend, schmecken jedoch auch bitter, was den Blutsaugern den Appetit verdirbt.
  • Nimbin und Nimbidin enthalten ebenfalls Bitterstoffe, die Insekten vom Stechen oder Beißen abhalten. Zusätzlich werden ihnen aber auch antivirelle Eigenschaften zugeschrieben.
  • Quercetin gehört zu den Flavonoiden ? den sekundären Pflanzenstoffen, die vor allem den Blüten ihre intensive Farbe geben. Flavonoide fungieren jedoch auch als Fraßschutz für die Pflanze, die sich damit gegen Angriffe wehrt. Sie gelten darum als Reppelent und sind in ihrer Form als Flavon- und Flavonol-Glykoside, etwa basierend auf Rutin, Quercitrin und Isoquercitrin, für Insekten toxisch, während sie für höhere Tiere ungiftig sind.

Die Toxizität von Neemöl ist auch ein viel diskutiertes Thema bei Haustierhaltern, denn tatsächlich darf Neemöl keinesfalls innerlich angewendet werden, auch wenn es teilweise sogar als Abkochung zu Mundspülung benutzt wird. Aber es hat nicht nur eine heilende Wirkung auf die Haut, sondern kann in hohen Dosen auch die Schleimhäute reizen. Insofern sollte es ausschließlich zur äußeren Anwendung dienen. Eine wirkliche potentielle Gefahr für die Gesundheit geht jedoch vor allem von verunreinigten oder ungereinigten Ölen aus, die unerwünschte Substanzen enthalten.

In den geringen Mengen hochwertigen Neemöls, wie es in unserem Antiinsektenöl enthalten ist, sind die Wirkstoffe im Neemöl weitaus ungefährlicher, als die in handelsüblichen Insektiziden, welche auf dem Nervengift von Chrysanthemen basieren. Trotzdem raten wir stets zu einem sparsamen Gebrauch, denn die Wirksamkeit gegen Insekten besteht auch schon bei geringen Mengen vom Neemöl.

Es wird überdies sogar als pure Anwendung empfohlen, um offene Stellen durch Schweif- und Mähnenscheuern zu behandeln, Wunden zu desinfizieren und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Überdies ist es in vielen Fliegensprays und Milbenmitteln enthalten, die auf dem Pferdefell relativ gefahrlos zur Anwendung kommen ? eine Überempfindlichkeit bei sensiblen Pferden und Allergikern ist jedoch bei kaum einem Wirkstoff vollkommen auszuschließen.

 

  • Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, hautregenerierend, hautberuhigend, hautpflegend und heilend (mehr dazu findet Ihr hier)

Schwarzkümmel-Öl

  • Teebaumöl

In Teebaumöl wirken rund 100 unterschiedliche Substanzen und Verbindungen. Essentiell sind jedoch die hauptsächlich enthaltenen Stoffe Terpinen-4-ol (wirkt stark gegen Bakterien, Pilze und Viren), 1.8-Cineol (wirkt antibakteriell), Alpha-Pinen (gelten als eine antimikrobiell hochwirksame Substanz, welche leicht durch die Haut aufgenommen werden kann und wirken antibakteriell), sowie Monoterpene (wirken heilend, bei empfindlichen Pferden können sie auch hautreizend wirken).

Teebaumöl gilt als wundheilend, desinfizierend, pilztötend, entzündungshemmend, lindert Hautirritationen und hält durch den starken Duft Insekten fern (Teebaumöl sollte vorsichtig auf seine Verträglichkeit getestet werden, denn bei empfindlichen Pferde trocknet es die Haut auch stark aus)

  • Citronella-, Geranien- und Nelkenöl

Ätherische Öle, deren starker Duft den Eigengeruch der Pferde überlagert und damit Insekten fern hält, findet man in nahezu jedem natürlichen Insektizid. Wir haben uns für Citronella (Zitronengras)-, Geranien- und Nelkenöl entschieden, weil

  • Nelkenölden Inhaltstoff Eugenol (im Europäischen Arzneibuch als Eugenolum beschrieben) enthält, das nachweisliche Wirkungen gegen Bakterien, Pilze und Viren zeigt und darum desinfizierend, aber zudem betäubend und schmerzstillend wirkt.
  • Citronella-Ölenthält die Inhaltsstoffe Citral und Myrcen, die für den Geruch verantwortlich sind, der Insekten vertreibt. Überdies wirkt der Duft von Citronella-Öl stressmildernd, was gerade bei unruhigen Pferden während einer Insektenplage eine zusätzlich beruhigende Wirkung erzeugt.
  • Geranienöl hat eine natürliche insektizide, sowie eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung


Ergänzend wirkt im Equiwohl-Öl ein wenig

  • Bockshornkleesamenpulver

Bockshornkleesamen ist schon lange als natürliches Mittel gegen Geschwüre und Hautverletzungen bekannt. Schon Sebastian Kneipp empfahl ihn: "Die Samen wirken entzündungshemmend, erweichend und aufsaugend; die gereinigten Wunden heilen sehr bald zu. Die Bockshornsamen wirken so eiterentziehend, dass Blutvergiftungen verhindert werden, ebenso die Bildung wilden, faulen Fleisches.

Aber zusätzlich wirkt Bockshornkleesamen haarwuchsfördernd.

Allerdings setzt sich das Pulver auf dem Flaschenboden ab. Es empfiehlt sich, die Flasche vor Gebrauch gut zu schütteln. Zwar haben sich die Wirkstoffe nach 14 Tagen im Equiwohl-Öl gelöst und sind auf das Öl übergegangen, sodass man das Pulver auch herausfiltern könnte, aber die kleinen Pulverkörnchen, die sich auch leicht wieder aus dem Fell bürsten lassen, sorgen beim Einreiben für einen leichten Massageeffekt, dder die Durchblutung der Haut fördert.

Equiwohl

Hinweis


Neumann Gewürze kann keine Haftung für die korrekte Anwendung, Dosierung und Fütterung übernehmen. Jeder Tierhalter ist für seine Tiere, jede Tierhalterin für ihre Tiere, selbst verantwortlich. Stets sollte der Tierarzt/Tierärztin oder Tierheilpraktiker/in Ihres Vertrauens bei einer Ernährungsumstellung zu Rate gezogen werden. Denn jedes Tier verhält sich anders und reagiert möglicherweise unterschiedlich auf bestimmte Inhaltstoffe.

Neumanns Tiergewürze e.K.

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