Magenfit für Hunde

23.01.2015 14:50 | Für Hunde

 

Magenfit für Hunde

Von Sabine Bröckel / Tierheilpraktikerin, Autorin und Besamungswartin

 

Für Hunde ...starke Unterstützung für den empfindlichen Verdauungstrakt 
 

Kräutermischung für Hunde:

  • Zur Regulierung der Verdauung
  • Bei Durchfall
  • Bei Erbrechen
  • Bei Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) oder Magengeschwüren
  • Bei Magen-Darminfekten
  • Bei zuviel Magensäure

 

Ausgewogene Mischung aus handverlesenen Kräutern:

  • Eibischwurzel
  • Schafgarbe
  • Kalmuswurzel
  • Süßholz
  • Fenchel
  • Kamille
  • Bockshornklee
  • Hopfenblüten
  • Ackerschachtelhalm
  • Pfefferminze 
  • Katzenkralle

Alle Kräuter in Lebensmittelqualität.

Magen-Darmprobleme unterschiedlicher Ursachen äußern sich oft durch immer wiederkehrenden Durchfall oder Erbrechen.

Hierbei liefert das Erbrochene auch meist schon erste Hinweise auf die Ursache der Übelkeit, denn

  • ein wässriger Auswurf mit weißem Schaum oder ein Erbrechen von gerade aufgenommenem Futter oder Wasser weist auf eine leichte Magenschleimhautentzündung (Gastritis) hin
  • eine gelblich-grüne Färbung des Erbrochenen, das vom Hund mit von einer kräftigen Bauchpresse begleiteten Kontraktionen hochgewürgt wird, weist auf einen Auswurf von Mageninhalt hin, dem auch Darminhalt beigemischt ist
  • eine fast schon neongelbe Farbe des Auswurfs deutet auf zuviel Magensäure hin – meist wird das Problem vom Hund durch Grasfressen (fein behaartes Queckengras, das den Magen zum Auswurf reizt) angezeigt und vielfach folgt dem „Grasen“ auch das Erbrechen von gelbem Schleim mit den aufgenommenen Grashalmen
  • eine rosarote Verfärbung des Auswurfs zeigt leichte Blutungen der Kapillar- oder Haargefäße der Magenschleimhaut an und deutet auf eine massivere Magenschleimhautentzündung hin
  • Anhaltendes Erbrechen über mehr als 24 Stunden, Blut im Erbrochenen, sehr übelriechender, dunkler oder fast schwarzer Auswurf ist ein Grund, umgehend den Tierarzt aufzusuchen!
  • Ebenso ist Eile geboten, wenn der Hund würgt, ohne dass er sich Erleichterung verschaffen kann, denn dann könnte eine Magendrehung der Grund für das Würgen sein.
  • Vor allem bei Welpen muss immer damit gerechnet werden, dass sie unverdauliche Gegenstände verschlucken, die zunächst eine Reizung der Magenschleimhaut verursachen und mit Glück so auch wieder ausgewürgt werden können. Besteht beim Erbrechen des Welpen der Verdacht, dass er einen unverdaulichen Gegenstand gefressen hat, sollte unbedingt der Tierarzt aufgesucht werden, denn wenn der Fremdkörper in den Darm eintritt, können Darmperforationen oder Darmwandnekrosen entstehen, die den Tod des Tieres herbeiführen können. Ebenso gefährlich wird es, wenn der Gegenstand einen Darmverschluss verursacht – bei einem Welpen kann eine in ganzer Form verschluckte Walnuss reichen, um den Darm zu verschließen.

Ein Magen-Darminfekt der von Durchfall und Erbrechen begleitet ist, kann oft schon abklingen, wenn man den Hund einen Tag lang fasten lässt (sollte der Hund jedoch Fieber bekommen – Körpertemperatur über 38 bis 39 Grad – sollte der Tierarzt aufgesucht werden).

Eine Magenschleimhautentzündung kann bakteriell, virus-, parasiten- oder stressbedingt sein.

Vor allem bei Welpen und Junghunden ist der Grund für eine Gastritis oftmals eine Infektion mit Rundwürmern (Nematoden). Liegt eine massive Verwurmung vor, wandern die Parasiten vom Darm in den Magen und verursachen dort eine Reizgastritis, da durch die schlängelnden Bewegungen die schützende Schleimschicht der Magenwand beschädigt wird und die Magensäure eine Entzündung der ungeschützten Wand verursacht – man findet in diesem Fall im Erbrochnen häufig auch Würmer.

Stress führt vor allem bei nervlich labilen und hypernervösen Hunden zu einer Gastritis, wenn durch die Überreizung des vegetativen Nervensystems ein Überangebot an Magensäure produziert wird, gegen welche nicht genügend Puffer vor der empfindlichen Magenschleimhaut gebildet werden kann. Die zu große Menge an aggressiven Verdauungssekreten verursacht eine Reizung der schlecht geschützten Magenschleimhaut, was zur Entzündung derselbigen führt.

Das Problem der Magenschleimhautentzündung besteht darin, dass es dabei zu  Erosionen (Schleimhautdefekten) und Ulcera (Magenschleimhautgeschwüren) kommen kann. Diese werden durch einen mangelhaften Schutzfilm durch die Magenfermente verschlimmert und können nicht abheilen. Erfolgt keine Behandlung, kann unter Einwirkung von permanenter Reizung die Bildung eines Magengeschwürs begünstigt werden.

 

Weitere, häufig diagnostizierte Ursachen für Magen-Darm-Erkrankungen sind


  • Viren und Bakterien
  • Verwurmung
  • Unverdauliche Fremdkörper im Magen
  • Vergiftung
  • Tumor
  • Futtermittelallergie (häufig gegen Kohlehydrate aus Getreide oder Hülsenfrüchten)
  • Funktionsstörungen anderer Organe (Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse und der Leber)

Die meisten Magen-Darmprobleme sind relativ harmlos und erfordern zunächst einen Wasser- und Futterentzug für vier Stunden. Behält der Hund nach dieser Zeit eine kleine, angebotene Menge Flüssigkeit (stilles Mineralwasser) bei sich, sollte ihm weiterhin im Rhythmus von zwei bis vier Stunden kleine Mengen Flüssigkeit angeboten werden. Beginnt der Hund aber wieder zu erbrechen oder hat er gar Fieber, sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

Geht es dem Hund hingegen nach einer Fastenzeit von 24 Stunden gut, kann man ihm eine kleine Portion Schonkost angeboten werden. Meist wird zu Reis und gekochtem Huhn geraten – gekochte Kartoffeln mit Magerquark sind ebenfalls geeignet, aber auf die Fütterung von Trockenfutter sollte verzichtet werden, denn  das Trockenfutter enthält nur etwa 7 % Restfeuchtigkeit und entzieht somit der Magenschleimhaut Wasser, wodurch der Schutzfilm der Magenwand weiter geschädigt wird, was wiederum zu einer vermehrten Reizung der Schleimhaut führt. Sollte kein anderes Futter zur Verfügung stehen, müsste das Trockenfutter im Notfall eingeweicht verfüttert werden.

Tritt beim Anfüttern der kleinen Portionen Schonkost kein weiteres Erbrechen auf, kann sie langsam durch die gewohnte Nahrung ersetzt werden: Zunächst werden 3/4 Schonkost mit 1/4 Normalfutter vermischt und in kleinen Portionen 4-5-mal täglich verfüttert, danach halb und halb; schließlich nur noch 1/4 Schonkost und 3/4 Normalfutter, um schließlich wieder zur gewohnten Ernährung zurückzukehren.

Magenfit für Hunde

Um zum Produkt im Shop zu gelangen, einfach Bild anklicken

 

Die Magen-Kräutermischung MAGENFIT kann sowohl als Prophylaxe bei einem empfindlichen Hundemagen, als auch bei akuten Magen-Darmproblemen angewendet werden, denn sie beruhigt die gereizte Magenschleimhaut, wirkt dem Brechreiz entgegen und sorgt für eine starke Schutzschicht, die sich vor die Magenschleimhaut legt.

  • Kamille: Besonders bekannt ist ihre heilende, krampflösende und schmerzlindernde Wirkung auf den Magen-Darmtrakt und in einer Mischung zusammen mit Fenchel kann sie bei Neigung zu Durchfall oder Verstopfung solchen Problemen vorbeugen und sogar bei stressanfälligen, nervösen Hunden, gleichzeitig an zwei Stellen heilen, indem Kamille den Verdauungstrakt und das Gemüt entspannt. Bei Magengeschwüren ist ihre antibakterielle Wirkung relevant, denn sie wirkt Entzündungen im Magen und Darm entgegen
  • Fenchel : Vor allem als Mittel gegen Magenprobleme ist der Fenchel zusammen mit Anis und Kamille im Prinzip das Mittel überhaupt bei Neigung zu Verdauungsproblemen, denn er löst Krämpfe und Blähungen und kann bei allen Verdauungsproblemen angewendet werden. Seine entzündungshemmende Wirkung unterstütz das Abheilen von Magengeschwüren
  • Hopfen: Er bewährt sich bei der Anwendung gegen nervöse Unruhe bis hin zu Angstzuständen, aber er wirkt auch krampflösend bei Magenbeschwerden, hat entblähende Eigenschaften und hilft gegen Anfälligkeit für nervöse Magenbeschwerden, wie Durchfall oder Stressgastritis. Neben der beruhigenden Wirkung des Hopfens wirkt er aufgrund seiner speziellen Bitterstoffe auch antibakteriell, also bakterientötend, entzündungshemmend und schmerzstillend
  • Pfefferminze: Ihr Hauptanwendungsgebiet ist der positive Einfluss, welchen sie auf den Magen-Darmtrakt ausübt, denn sie ist verdauungsfördernd, entblähend, wirkt gegen Durchfall und krampflösend bei der Neigung zu Koliken.    
  • Bockshornkleesamen: Er ist ein hervorragendes Mittel bei allgemeiner Schwäche des Körpers und des Organismus ist und in Zeiten der Rekonvaleszenz eine gute Hilfe sein kann, um Hunde wieder ans Fressen zu bekommen, denn besonders bewährt hat sich der Einsatz von Bockshornkleesamen auch als Appetitanreger bei schwerfuttrigen Hunden, bei Senioren, zum Entgegenwirken von Gewichtsverlust durch schlechte Verdauung und zum Auffüttern bei mageren Tieren, sowie als Mittel zur Vorbeugung gegen Verdauungsprobleme
  • Eibischwurzel: Ihre Hauptinhaltsstoffe sind schleimbildende Substanzen, die auf die Magen- und Darmschleimhaut reizlindernd wirken und Magen- sowie Darmentzündungen entgegenwirken
  • Schafgarbe: Sie wirkt entzündungshemmend, zusammenziehend und krampflösend und ist somit ein gutes Mittel gegen Magen- und Darmschleimhautentzündungen, aber auch gegen Blähungen, Aufgasungen, Krämpfe und Durchfall. Außerdem regt Schafgarbe den Appetit an und hilft beim Anfüttern der Schonkost.
  • Kalmuswurzel: Sie wirkt nachweislich stärkend auf den Magen, lindert Magenschmerzen und  Krämpfe, verbessert die Durchblutung des Magens und kann die Verdauung fördern, weil sie die Magensaftsekretion anregt. Die wirksamkeitsbestimmenden Komponenten der Kalmuswurzel sind die enthaltenen Bitterstoffe (sie regen durch Reflexe die Bildung von Verdauungssäften an, wodurch speziell das Nahrungseiweiß im Magen schneller „zerlegt“ und vom Körper aufgenommen werden kann – der Magen wird dadurch zügiger entleert und dadurch entlastet), ätherische Öle (lockern die Schleimhäute des Magens und des Darms – die Durchblutung wird dadurch gefördert) und Schleimstoffe (Sie können eine Schutzschicht auf Oberflächen wie Schleimhäuten entwickeln und mildern dadurch Entzündungen und aggressive Reize von außen).
  • Süßholz: Es wirkt reizlindernd, entzündungshemmend, krampflösend und bekämpft sehr effizient auch Bakterien und Viren, die einen Magen-Darminfekt auslösen können. Seinen Einsatz findet das Süßholz vor allem bei Magengeschwüren und Magenschleimhautentzündungen, denn seine Stärken liegen im Schutz der Magen- und Darmschleimhaut, denn das Glycyrrhizin wandelt sich im Darmtrakt in Glycyrrhetinsäure um, die einen stabilisierenden Einfluss auf den Darm ausübt und deutlich entzündungshemmend wirkt. Die Süßholzwurzel gilt auch als schmerzstillend und krampflösend aufgrund der enthaltenen Flavonoide.
  • Ackerschachtelhalm: Er kräftigt die Schleimhäute des Magen-Darmtrakts, kann Sodbrennen, Gastritis und einem Magengeschwür entgegenwirken. Überdies stärkt der Ackerschachtelhalm das Immunsystem und wirkt so auch Neuinfektionen entgegen.
  • Katzenkralle: Die „Wunderpflanze“ aus dem Regenwald ist vor allem wegen ihrer stärkenden Wirkung auf die körpereigenen Abwehrkräfte bekannt geworden, aber sie findet ihren Einsatz auch zur Infektionsabwehr bei bakteriellen, viralen oder Pilzinfektionen, zum Aufbau einer guten Balance zwischen günstigen und ungünstigen Bakterien im Darm, zur Heilung von verschiedenen Magen-/Darmerkrankungen, zur Entgiftung des Körpers und der Organe und wirkt entzündungshemmend. Ein besonderes Augenmerk richtet sich aber auch im Humanbereich auf die Eigenschaft der Katzenkralle, mit der sie Tumoren entgegenwirken kann – insofern ist sie auch bei Magengeschwüren angezeigt.

Wir bieten die Magen-Kräutermischung MAGENFIT bewusst in Pulverform (400 g Pulver) an, um die Kräuter für den Fleischfresser Hund leichter verdaulich zu machen.

 

Trockenfütterung



Kräutermischung einfach unter das Futter mischen

 

Nassfütterung


Wenn Hund fasten muss -, mit Karottensaft oder eingeweichten Olewo Karottenpellets zu einem Brei verrührt anbieten, respektive wenn der Hund das Futter verweigert, den Brei in eine Einwegspritze füllen und dem Hund direkt in den Fang geben

 

Dosierung


  • kleine Hunde bis 15 kg        5 bis 10 g
  • mittlere Hunde bis 35 g           bis 15 g
  • große Hunde ab 36 kg            bis 20 g
  •  

Das Pflanzenpulver kann man dem Hund auch leichter schmackhaft machen, wenn man es beispielsweise mit Lachsöl an das Trockenfutter bindet. Auch mit Naturjoghurt oder Rinderhackfleisch lassen sich gemahlene Pflanzen leichter vermischen und im Fall der Magenmischung „MAGENFIT“ kann auch Honig die Kräutergabe versüßen.

Bei besonders sensiblen Gourmets hat es sich bewährt, aus dem Pulver, ein wenig Mehl und Honig eine Kräuter-Pille zu rollen. Diese süße Belohnung hat noch jeden Hund überzeugt.

 

Euer Team der Neumann Tierkräuter und –gewürze Manufaktur

 

Kommentar eingeben

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.