ANTITOX für Katzen

01.02.2015 10:02 | Für Katzen

 

Antitox für Katzen

Von Sabine Bröckel / Tierheilpraktikerin, Autorin und Besamungswartin

Katze- reinige den Organismus Deiner Katze und schenke ihrem Körper Gesundheit

 

200 g-Kräutermischung für Katzen:

  • Zur Entgiftung nach Medikamentengaben
  • Zur Unterstützung des Organismus bei Vergiftungen
  • Zur Unterstützung und Entlastung der Entgiftungsorgane Nieren und Leber
  • Zur Regeneration der Leber
  • Zum Ausschwemmen von Toxinen und Körperschlacken
  • Zum Ausgleich der Säuren-Basen-Balance

Antitox für Katzen

Um zu unserer Kräutermischung "Antitox" zu gelangen, einfach Bild anklicken

 

Ausgewogene Mischung aus handverlesenen Kräutern


  • Mariendistelsamen (Cardui mariae fructus):

Kaum eine anderes pflanzliches Heilmittel wird in Verbindung mit dem Thema Vergiftung so eine immense Wirkung zugeschrieben, wie der Mariendistel, respektive ihrem Samen. Grund dafür ist das im Samen in relativ hohen Mengen enthaltene Silymarin. Es hat vor allem leberschützende Effekte, mit denen der Wirkstoff beispielsweise das Eindringen von Giftstoffen in die Leberzellen verhindert, indem es an Membran-Proteine der Zellen bindet und die Membran dadurch stabilisiert. Eine weitere Eigenschaft vom Silymarin bewirkt, dass die Regenerationsfähigkeit der Zellen erhöht und die Bildung neuer Leberzellen stimuliert wird. Die pharmakologisch am stärksten aktive Substanz im Wirkstoffkomplex des Silymarin ist neben dem Silydianin und dem Silycristin das Silybinin. Tatsächlich konnte sogar nachgewiesen werden, dass das Silybinin bei einer Infusionstherapie die Gifte bei einer Knollenblätterpilzvergiftung verdrängt und so die Proteinsynthese in der Leber reaktiviert, wodurch die Zahl der tödlich verlaufenden Knollenblätterpilzvergiftungen gesenkt werden konnte. Im Humanbereich konnte die heilende Wirkung von Früchten der Mariendistel bei toxischen Leberschäden, chronisch entzündlichen und toxisch bedingten Lebererkrankungen und Leberzirrhose in kontrollierten klinischen Studien nachgewiesen werden. Über die Ausleitung von Giften sollen Mariendistelsamen sogar bei Rheuma wirken.

 

  • Artischockenblätter (Cynarae folium):

Wenn es um Entschlackung, Entgiftung und Reinigung des Organismus geht, zählt die Artischocke zu den Top Five der Heilmittel, die dafür in Frage kommen. Grund dafür sind die in den Artischockenblättern enthaltenen Kaffeoylchinasäurederivate und weitere Bitterstoffe, bei denen zwar die gallenspezifische Wirkung im Vordergrund steht, die zu einer Regulierung der Fettverdauung und damit verbunden zu einer Senkung des Blutfett- und Cholesterinspiegels führt, aber die Wirkstoffe gelten auch als stark leberentgiftend, denn die Stoffwechselschlacken werden mit Hilde der Wirkstoffe der Artischockenblätter gebunden und abtransportiert. Überdies gelten die Artischockenblätter als leberregenerierend und beschleunigen die Entgiftung der Leber, indem die Galle angeregt wird während die Leberzellen vor Schaden durch freie Radikale beschützt werden.

 

  • Brennnessel (Urtica):

Zu den bekanntesten Ausleitungskräutern gehört die Brennnessel, der man eine besonders starke Entgiftungswirkung bestätigt. Die verdanken die Brennnesselblätter ihren wirksamen Inhaltsstoffen, zu denen unter anderem Gerbstoffe, Histamin, zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Eisen, Kieselsäure und auch Lecithin gehören. Sie fördern die Eigenschaft der Brennnessel, den Stoffwechsel anzuregen, das Blut zu reinigen, das Bindegewebe zu entsäuern und die Sekretion der Bauchspeicheldrüse zu fördern, wodurch auch die körpereigene Abwehr gestärkt wird. Überdies sorgen Chlorophyll, Mineralien und Kieselsäure dafür, dass die Brennnesselblätter stark harntreibend wirken und damit das Ausschwemmen der Toxine über den Urin fördern.

 

  • Chlorellaalge:

Die Mikroalge gilt als sogenanntes Superfood, denn sie enthält beispielsweise das wertvolle Chlorophyll und liefert neben allen B-Vitaminen auch die Vitamine C und E sowie Beta-Carotin, Aminosäuren, Magnesium, Eisen, Spurenelemente und Kohlenhydrate. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch eine besondere Zusammensetzung von Phytonährstoffen aus. Eine ihrer größten Heilwirkungen verdankt sie ihrer Eigenschaft, Giftstoffe von Schwermetallen bis hin zu Schimmelpilzen zu binden und sie aus dem Körper zu transportieren. Überdies reinigt Chlorella auch das Blut und erhöht dessen Sauerstoffgehalt. Sie alkalisiert den Körper, das heißt, sie gleicht aus, wenn der Organismus „sauer“ wird – ein Zustand, der die Entstehung der meisten Krankheiten begünstigt. Eine weitere Eigenschaft der Chlorellaalge ist es, das Wachstum, die Heilung und die Reparatur von geschädigtem Gewebe zu reparieren.

 

  • Spirulinaalge:

Diese Mikroalge verdankt ihren Namen ihrem spiralförmigen Wachstum und gilt als effektiver Eiweißspender, denn in ihren Proteinen sind alle essentiellen Aminosäuren enthalten. Außerdem verfügt Spirulina über ein hohes Maß an ß-Karotin – eine Vorstufe des Vitamin A –, B-Vitamine und Vitamin E sowie in hohen Konzentrationen Calcium, Eisen und Magnesium. Ihre Aufgabe beim Entgiften umfasst jedoch vor allem den Aufbau einer gesunden Darmflora, denn sie sorgt für die Vermehrung der so wichtigen Lakto- und Bifidus-Bakterien und unterstützt damit den Darm bei der Beseitigung der Toxine aus dem Verdauungssystem und der Leber. Eine Darmreinigung bereitet den Weg zum Entgiften anderer Organe. Bei regelmäßiger Einnahme von Spirulina kann die Population der gesunden Darmflora bis um den Faktor 3 erhöht werden. Überdies können die Inhaltsstoffe den Organismus entsäuern und damit in eine basisch/saure Balance bringen. Längst erkannt wurde auch ihre hilfreiche Wirkung auf die Funktion der Immunzellen in der Lymphe. 

                       

  • Hagebuttenfrüchte (Rosa canina):

Die Schalen dieser Hagebutte haben nicht nur eine gute Heilwirkung, sondern auch mit dem hohen Gehalt an Vitamin C eine abwehrkräftestärkende Wirkung. Die Hagebutte hat sich daher in der Hauptsache als hervorragender Vitamin C-Spender bewährt, denn ihr sehr hoher Gehalt an Ascorbinsäure (100 g frische Hagebutten enthalten 400-5.000 mg Vitamin C) macht sie zu einer effektiven Hilfe bei Neigung zu Infektionskrankheiten bei Schwächung des Immunsystems und der körpereigenen Abwehrkräfte und bei Erschöpfungszuständen. Sie regt die Widerstandskräfte an und wirkt dadurch stärkend in der Zeit der Rekonvaleszenz nach Krankheiten. Des weiteren schreibt man ihr eine blutreinigende Wirkung zu. Im Bereich der Entgiftung bewährt sie sich als stärkende Unterstützung der Leber als Entgiftungsorgan.

                       

  • Löwenzahn (Taraxacum officinale):

Dem Löwenzahn ist, wie vielen Frühlingspflanzen eine ausgeprägt blutreinigende und entschlackende Wirkung eigen, weshalb er sich als kurmässige Anwendung zur Entgiftung genauso bewährt hat, wie nach Medikamentenbehandlung oder bei Hufrehe, denn er regt sämtliche Verdauungsorgane, sowie die Funktion von Niere und Blase an, wodurch Giftstoffe und Schlacken ausgeschieden werden können. Wenn jedoch in phytotherapeutischer Fachliteratur von „Traxaci radix cum herba“ geschrieben wird, geht es dabei um die Wurzel und das Kraut der Löwenzahnpflanze, die zu Heilzwecken meist gemeinsam verwendet werden. Die Inhaltsstoffe der Pflanze reichen von Bitterstoffen, Triterpenoiden, Phytosterinen, Gerbstoffen, ätherische Ölen, Flavonoiden, Cholin und Inulin bis hin zu Mineralstoffen wie Kalium oder Natrium über zahlreiche Vitamine (Provitamin A und D, Vitamin C, E und B) bis hin zu wichtigen Spurenelementen wie Zink. Die regen in ihrer Gesamtheit nicht nur den Gallenfluss an, sondern fördern außerdem die Ausscheidung von Abfallstoffen über die Harnwege.

                                   

  • Katzenkralle (Uncariatomentosa):

In ihrer lateinamerikanischen Heimalt heißt wird die zu den Rötegewächse (Rubiaceae) gehörende Heilpflanze als Uña de Gatobezeichnet, in den englischsprachigen Ländern sagt man Cat´s Claw zu ihr und die Franzosen nennen sie Griffe de Chat – ihre vielen Namen verdankt sie den krallenformigen Dornen, mit denen sich die Katzenkralle oft bis zu 30 Meter an den Regenwald-Bäumen emporrankt. An der so immensen Heileigenschaft sind unterschiedlichste Wirkstoffe, wie beispielsweise Isopteropodin und fünf weitere Alkaloide beteiligt, die in der Lage sind, die Phagocytose zu verbessern. Hierbei handelt es sich um die Aufnahme größerer Partikel durch frei in Körperflüssigkeiten bewegliche spezialisierte Fresszellen, den sogenannten Phagozyten, welche sich beispielsweise Einzeller entweder durch Umfließen der fremden Partikel mit Pseudopodien (Scheinfüßchen) oder durch einen Einstülpungsvorgang (die so genannte Invagination) einverleiben. Das Einhüllen und Zerstören eindringender Mikroorganismen durch die Phagocytose ist ein wichtiger Bestandteil der Antwort des zellulären Immunsystems. Insofern ist die Katzenkralle ein wirksames Mittel bei einer geschwächten körpereigenen Abehrkraft. Weitere Alkaloide aktivieren die weiße Blutkörperchen (Leukozyten) im Kampf gegen Bakterien, Viren und Gifte, indem sie die Aktivität der Fresszellen (Phagozyten) steigern, die körperfremde Substanzen, Krankheitskeime und ansonsten nicht verwertbare Stoffe dezimieren. Überdies hält das Alkaloid Rynchophyllin das Blut flüssig und schützt damit vor Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße. Starke Antioxidantien wie einige Polyphenole, Triterpine und Pflanzensterole, die aus der Katzenkralle in italienischen und peruanischen Untersuchungen isoliert werden konnten, machen die Pflanze zu einem hervorragenden Zellschützer in der Abwehr gegen die krebsfördernden freie Radikale. Überdies unterstützen die Wirkstoffe den Kampf des Immunsystems gegenViren und Entzündungen und nehmen den Kampf gegen Krankheitserreger auf. Am Institut für Arzneipflanzenforschung an der österreichischen Universität in Innsbruck wurden Untersuchungen der Wirkstoffe in der Katzenkralle durchgeführt und dabei stieß man auf eine weitere Gruppe von Wirkstoffen - nämlich die sogenannten Chinova-Säureglykose, die sehr effektiv Viren im Körper bekämpfen kann. Seither finden die wirksamen Substanzen der Katzenkralle immer mehr Zutritt in die Pharmakologie. Längst wurde auch der Nachweis erbracht, dass Katzenkralle stark entgiftend wirkt. Festzustellen kann man das sogar selbst, denn in der ersten Zeit der Anwendung weist der Urin und teilweise auch der Kot einen starken, ätzenden Geruch auf und verfärbt sich, was beweist, dass die Toxine ausgeschieden werden. Die Katzenkralle reinigt überdies aber auch den gesamten Verdauungs- und Darmtrakt und unterstützt damit die Aufnahme der Nährstoffe.

 

  • Kieselerde:

Bei echter Kieselerde handelt es sich um ein pulverisiertes Sediment, das zu 70% aus den Schalen der Kieselalgen und aus natürlichen Siliziumverbindungen besteht. Überdies enthält sie über 80 Prozent Kieselsäure, welche wiederum zu etwa einem Drittel Silizium enthält. Silizium findet man im Organismus vor allem in den Zellen von Haaren, Haut, Krallen, Bindegewebe, Knochen und Knorpeln. Kaum ein anderes pflanzliches Heilmittel außer der Kieselerde besitzt die Fähigkeit, gleichzeitig für Stabilität und Festigkeit, sowie für Elastizität zu sorgen. Insofern ist die Kieselerde für die bindegewebsstärkende Wirkung verantwortlich und damit relevant für den Vorgang der Entgiftung. Im Bindegewebe werden beispielsweise Toxine eingelagert. Kieselerde treibt überschüssiges Bindegewebe-Wasser aus und schwemmt damit auch die eingelagerten Toxine über den Urin aus. Das in der Kieselerde enthaltene Spurenelement Silizium bindet Wasser und Toxine wie Dioxide, die dann über den Urin ausgeschieden werden. Speziell bei Dioxinen liegt das Problem darin, dass es sich um fettlösliche Substanzen handelt, die sich im Fettgewebe des Körpers speichern und gegen die vor allem die Leber als Entgiftungsorgan antritt. Darum treten speziell hier hohe Konzentrationen auf. Das Verhängnisvolle dabei ist, dass diese fettlöslichen Substanzen im Darm wieder rückresorbiert, also gleich wieder aufgenommen werden – es kommt demzufolge zu einem enterohepatischen Kreislauf, den das Silizium unterbrechen kann, denn seine Kristallstruktur bindet toxische – also giftige – Substanzen, tauscht diese gegen gesundes Kalium, Magnesium und Calcium aus dem Kristallgitter aus und scheidet damit diese über den Kot aus. Doch die Kieselsäure kann noch mehr, denn man vermutet, dass sie die körpereigenen Abwehrkräfte stimuliert. Man kennt die Kieselerde auch als Schüssler Salz Nr. 11 Silicea (D 12) – es gilt als „Schönheits-Salz” und entgiftet Bindegewebe, Nieren und Haut.

Alle Kräuter in Lebensmittelqualität.

 

Entstehungen von Vergiftungen


Medikamentengaben wie die Verabreichung von Schmerz- und Entzündungshemmern, Antibiotika oder Cortison u.ä., aber auch Wurmkuren, Spot-On-Produkte gegen Ektoparasiten wie Flöhe, Zecken und Milben, Impfungen oder unverträgliches Futter, ja sogar Weichmacher in den Schaumstoffen der Kissen für das Katzenkörbchen oder die Schlafhöhle sowie die Umwelt und ihre vielen Giftstoffe belasten den Organismus der Katze, denn die körperfremden Substanzen, die nicht verstoffwechselt und verdaut werden können, werden nur zum Teil ausgeschieden – der andere Teil wird im Körper gelagert und reichert sich im Fett und im Bindegewebe, teilweise sogar in den Knochen an.

Dazu kommt, dass Katzen eine Glucuronidierungsschwäche haben. Das bedeutet: Katzen fehlt die Glucuronyltransferase (Uridin-5'-diphospho-glucuronosyltransferase), bei der es sich um ein in der Leber lokalisiertes Enzym handelt. Dieses Enzym unterstützt sowohl den Abbau körperfremder Substanzen, welche sich nicht im Organismus vorkommen und sich nicht natürlich bilden, sondern durch chemische Vorgänge synthetisiert oder mittels biotechnologischer Verfahren hergestellt werden (Xenobiotika).

Hierzu gehören vor allem Substanzen aus allopathischen Medikamenten, Alkohol und Umgebungsgifte – und genau die können Katzen nicht oder nur sehr langsam abbauen, weil sie keine Glucuronyltransferase haben.

Insofern können schon geringe Mengen eines Analgetikums (Schmerzmittel) wie Paracetamol oder Acetylsalicylsäure oder Wirkstoffe wie Permethrin (Antiparasitikum) nicht in der Leber der Katze abgebaut werden. In der Folge kommt es zur toxischen Akkumulation der Leber, weil sich die nicht abbaubaren Substanzen darin ansammeln. Eine solche Vergiftung führt oft zum Tod der Katze.

Allerdings ist das Katzenleben nicht nur von Xenobiotika bedroht. Auch eine Glucuronidierung von sekundären Pflanzenstoffen wie Scharfstoffen (Ingwer), Salicylsäure (als Salicin vorliegend in Weidenrinde), aber auch Terpenen, die meist als Hauptingredienz in ätherischen Ölen vorkommen (Teebaumöl) ist Katzen nicht möglich.

Weil es durch die durch die Glucuronidierungsschwäche rasch zu einer Anhäufung von Substanzen in der Leber kommen kann, die für die Katze giftig sind und die sie nicht, wie der Hund, über die Niere ausscheiden kann, leiden Katzen oft unter den Folgen der schleichenden Vergiftung ihres Organismus.

Zu denen gehören:

  • Ständig wiederkehrende Haut- und Ohrenerkrankungen, Ekzem- und Allergieneigung, Juckreiz, erhöhte Anfälligkeit für Herbstgrasmilben und/ oder Pilzerkrankungen
  • Geschwächtes Immunsystem, einhergehend mit häufig auftretenden Atemwegserkrankungen und Infektionskrankheiten
  • Magen-Darmprobleme wie Blähungen, ständig wiederkehrende Durchfälle oder häufiges Erbrechen
  • Erhöhte Leberwerte, Nierenprobleme
  • Fettige und schuppige Haut und Fell, erschwerter Fellwechsel, starker Haarausfall außerhalb des Fellwechsels oder punktueller Haarausfall, brüchiges, stumpfes, glanzloses Fell, Dermatitis
  • Probleme mit dem Bewegungsapparat ( Gelenke, Knochen, Bänder, Sehnen) unbekannter Ursache, verbunden mit unspezifischen Lahmheiten
  • Zögerliche Futteraufnahme, Appetitlosigkeit
  • Tumorbildung, Krebsleiden
  • Ödembildung, Wasser- und Sekreteinlagerungen
  • Mangelnde Vitalität, zunehmende Mattigkeit
  • Intensiver Körpergeruch oder übelriechender Atem

Die Belastung mit Substanzen, die sich im Organismus als Gifte ablagern, beginnt bereits im Kittenalter, denn bei Rassekatzen ist es sogar die Pflicht des Züchters, die Katzenbabys in den ersten Lebenswochen bis zur Abgabe regelmäßig zu entwurmen und impfen zu lassen. Meist werden die Auswirkungen auch nicht sofort sichtbar. Doch mit zunehmendem Alter nehmen die Zipperlein zu und die körpereigene Abwehr lässt nach, wodurch die Anfälligkeit für Infekte, Parasitenbefall, Allergien, Entzündungen oder sogar organische Krankheiten und Tumorbildung steigt.

Im engen Zusammenhang mit gesundheitlichen Problemen, die auf der Einlagerung von Toxinen und Schlacken im Organismus basieren, steht auch immer wieder der Stoffwechsel. Hierbei handelt es sich um die Gesamtheit der körperlichen Reaktionen, die Aufnahme, die Umwandlung, den Abbau, die Verwertung und Ausscheidung der Nährstoffe, die der Katze zugeführt werden. Zu Stoffwechselstörungen kommt es häufig durch eine unausgewogene, nicht dem Bedarf der Katze angepasste Fütterung mit einem zu hohen Eiweiß- und Stärkegehalt oder Mängeln respektive Überschüssen und Imbalancen des Mineralstoff-, Spurenelements- und Vitaminhaushalts. Auch die mangelnde Qualität des Futters kann Stoffwechselstörungen auslösen und zu Stoffwechselschlacken führen, welche die Verdauung aus dem Gleichgewicht bringen, zur Übersäuerung oder zur Einlagerung von Toxinen führen, die im Futter enthalten sein können (beispielsweise aus der Verpackung, denn Bisphenol, das in der Lebensmittel- und Futterindustrie unter anderem für die Innenauskleidung von Konservendosen verwendet wird, steht unter dem Verdacht, beim Menschen eine Reihe von Erkrankungen auszulösen).

Im Fokus der Entgiftung des Organismus der Katze steht meist der Leber- und Nierenstoffwechsel, denn diese Organe sind maßgeblich an der Entgiftung und die Ausscheidung oder Ausschwemmung von Stoffwechselschlacken und Giften beteiligt.

 

Trotzdem spielen neben der Leber und den Nieren noch andere Ausleitungskanäle eine Rolle:


  • Der Darm

Der Darm gilt als Zentrum der Gesundheit, denn aus der gesunden, ausbalancierten Darmflora nährt und stärkt sich auch das Immunsystem und 80 % der Immunzellen befinden sich im Darm. Allerdings wirken auch ungünstige Einflüsse wie beispielsweise Stress (stressbedingter Durchfall), Infektionen mit Bakterien, Viren und Pilzen, der Befall mit Darmparasiten, Futtermittelunverträglichkeiten, Vergiftungen (auch durch Medikamente, Impfungen, Wurmkuren) und die Erkrankung anderer Organe negativ auf den Darm. Gleichzeitig findet aber auch die Beseitigung der Toxine aus dem Verdauungssystem und der Leber über den Darm statt.

Darum ist der erste Schritt zur Entgiftung des Organismus auch die Darmreinigung, denn damit wird nicht nur die Aufnahmefähigkeit für die Nährstoffe aus der Nahrung verbessert, sondern überdies auch die Bewegungsmotorik des Darms (Darmperistaltik) gefördert.

 

  • Das Blut

Um Gifte aus dem Organismus auszuscheiden, muss der Blutkreislauf die Toxine zu den Ausscheidungsorganen befördern. Insofern ist es sinnvoll, bei der Entgiftung auch die Blutreinigung, eine verbesserte Fließfähigkeit des Blutes und eine „Säuberung“ der Arterien (Ablagerung an den Gefäßwänden führen zur Arteriosklerose – Arterienverkalkung) anzustreben, um eine verbesserte Durchblutung anzustreben.

 

  • Das Lymphsystem

Den Lymphfluss zu stimulieren, ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Entgiftung, denn das Lymphsystem transportiert Abfall und Toxine aus den Zellen und dem Kreislaufsystem zu den Ausscheidungsorganen. Dieses Gefäßsystem besteht aus einem Netzwerk, das dem Blutstrom des Körpers folgt und enthält weitere Immunzellen.

 

  • Die Haut

Bei vielen Katzen wird die Einlagerung und Belastung des Organismus mit Gift- und Schlackenstoffen zuerst an Veränderung der Haut und des Fells sichtbar: Es entsteht Juckreiz, die Haut wird fettig, neigt zur Schuppenbildung und zu entzündlichen Veränderungen und Hautirritationen; das Fell wird stumpf, brüchig und glanzlos, teilweise entsteht punktueller oder insgesamt verstärkter Haarausfall. Der Grund dafür ist, dass über die Poren der großen Hautoberfläche tatsächlich mehr Abfallstoffe und Toxine ausgeschieden werden können, als das über die Nieren und den Darm geschieht.

 

  • Die Lungen

Als untere Atmungsorgane werden die Lungen bezeichnet, die zur Entgiftung des Körpers beitragen, indem sie beim Ausatmen Toxine ab geben – je tiefer die Atmung, desto stärker wird der Lymphfluss stimuliert und das verbessert die Entgiftung zusätzlich.

 

  • Die Nieren

Als Ausscheidungsorgane zählen die Nieren ebenfalls zu den Entgiftungsorganen, denn sie scheiden Toxine und überschüssige Flüssigkeit über die Blase aus und halten so auch den Flüssigkeitshaushalt des Körpers in einer ausgewogenen Balance. Die Aufgabe der Nieren ist es, die Abfallprodukte aus dem Blut, die sie in wasserlöslicher Form von der Leber geliefert bekommen über die Blase und die ableitenden Harnwege mit dem Urin auszuscheiden. Ihre immense Kapazität ermöglicht es ihnen auch, große Mengen Blut zu filtrieren. Weil jedoch die Nieren der Katzen den zunehmenden Noxen nicht mehr gewachsen sind, kommt es zu einer Überlastung dieser Organe und zu einer mangelhaften Filterung und Reinigung des Blutes von harnpflichtigen Substanzen. In der Folge entsteht eine sich allmählich steigernde Rückvergiftung, welche sich auf den Gesamtorganismus mehr oder weniger negativ auswirkt. Eine große Rolle bei der Überlastung der Nieren als Entgiftungsorgan spielt neben Infektionen und einer hohen Belastung mit Medikamenten auch die Ernährung der Katze, weil im Bereich der Nieren die Stoffwechselkette verändert wird und bei Überlastung zur Stausucht führt.

 

  • Die Leber

Ohne die Leber läuft im Körper fast nichts, denn sie ist die Kraftzentrale des Organismus, weil sie zu den primären Entgiftungsorganen gehört. Zwar ist die Regenerationsfähigkeit ihrer Zellen immens, aber gemessen an den Aufgaben der Leber, braucht sie auch alle Unterstützung, um ihre Funktion stets aufrecht erhalten zu können. Wird sie permanent überfordert, wie beispielsweise durch Parasitenbefall, Infektionskrankheiten, Medikamentengaben und andere Giftstoffe oder durch die Erkrankung anderer Organe (Nieren, Darm) führt dies zur Leberinsuffizienz.

Die Leber ist beispielsweise der Produktionsort für Proteine, die so wichtige Funktionen steuern wie das Immunsystem, die Blutgerinnung oder Entzündungsprozesse – ist also die Leberfunktion gestört, leidet darunter auch die körpereigene Abwehrkraft, die Blutgerinnung und nicht zuletzt kann es verstärkt zu entzündlichen Prozessen im und am Körper kommen (vielfach ist die Haut als letztes Entgiftungsorgan betroffen, wenn die anderen Entgiftungsorgane überlastet sind). Die Leber ist überdies auch an der Verdauung und der Verwertung von Nahrung entscheidend beteiligt, denn beispielsweise wird das Beta-Carotin in der Leber in das zellschützende Vitamin A umgewandelt. Überdies unterstützt sie den Körper bei der Fettverdauung, der Mobilisierung seiner Zuckerreserven und der Speicherung lebensnotwendiger Vitamine. Überdies werden in der Leber primär Hormone gebildet, die das Körperwachstum und den Muskelaufbau regulieren. Zur Entgiftung trägt die Leber bei, indem sie Toxine in weniger schädliche Substanzen umwandelt, welche dann anschließend über den Dickdarm und die Nieren ausgeschieden werden können.

Es ist also sinnvoll, den Körper der Katze in regelmäßigen Abständen (Frühjahr und Herbst; jeweils über sechs Wochen) zu entgiften, denn nur auf einer gereinigten und damit gesunden Basis kann der Körper seine Selbstheilungskräfte überhaupt erst effektiv nutzen, um sich vor Krankheitserregern zu schützen.

 

Eine Entgiftung besteht grundsätzlich aus drei Schritten:


  1. Werden die Darmzotten von abgelagerten Schlackenstoffen (meist handelt es sich um unzureichend verdaute oder unverdauliche Futterreste, die im Darm Gärgase entwickeln, aber auch um Rückstände von Medikamenten, Wurmkuren etc.) befreit, wird nicht nur die Aufnahmefähigkeit für die Nährstoffe aus der Nahrung verbessert, sondern überdies auch die Bewegungsmotorik des Darms (Darmperistaltik) gefördert.
  2. Im Fokus des zweiten Schrittes stehen die Entgiftungsorgane, wie Leber, Milz, Nieren, aber auch die Haut. Sie sollen entgiftet und entlastet oder in ihrer Funktion unterstützt werden. Für die Leber ist überdies die Anregung der Regeneration ihrer Zellen dem Entgiftungsvorgang zuträglich.
  3. Ohne eine abschließende Darmsanierung ist die Entgiftung nur von begrenzter Dauer, denn im Darm stärkt sich das Immunsystem (ca. 80 % der Immunzellen im Darm) und ohne eine ausbalancierte Darmflora würde sich der Organismus relativ schnell wieder vergiften, übersäuern und schlussendlich die Barriere für Krankheitserreger nicht aufrecht erhalten können. Die Darmflora besteht unter anderem aus Bakterien, welche die Nährstoffaufnahme im Darm optimieren, Blähungen reduzieren und damit die Verdauung regulieren. Werden beispielsweise Wurmkuren verabreicht oder erhält die Katze Antibiotika, bekämpfen die nicht nur die Parasiten und Krankheitserreger im Darm, sondern greifen auch die positiven Darmbakterien der Darmflora an und sorgen damit für Imbalancen auf der Darmschleimhaut, die das Immunsystem schwächen.

 

Sinn und Zweck einer Entgiftung des Körpers mit Kräutern ist es also...


  • den Organismus zu reinigen, indem Giftstoffe und Stoffwechselschlacken ausgeleitet werden
  • die Entgiftungsorgane zu entlasten oder in ihrer Funktion zu unterstützen
  • den Darm zu sanieren, indem eine ausbalancierte Darmsymbiose (Lebensgemeinschaft der Darmbakterien, welche die Verdauung regulieren und das Immunsystem unterstützen) mit ausreichend „positiven Bakterien“ besiedelte Darmflora aufgebaut wird, die das Immunsystem und den Stoffwechsel unterstützt
  • und das Immunsystem zu stärken.

Dies kann sowohl bei gesundheitlichen Problemen, nach überstandenen Krankheiten, die im Zusammenhang mit Medikamentengaben standen, nach Parasitenbehandlungen, Impfungen oder Wurmkuren, als auch als vorbeugende Entgiftungskur zur Prophylaxe erfolgen.

 

Heilkräuter bieten dabei eine hervorragende Möglichkeit zur Entgiftung des Organismus bei gleichzeitiger Darmsanierung, denn sie können:


  • das Blut reinigen und seine Fließfähigkeit verstärken
  • die Harnmenge für eine Durchspülungstherapie vergrößern und so zur Ausschwemmung der Gift- und Schlackenstoffe über den Urin beitragen
  • die Entgiftungsorgane Leber und Niere unterstützen respektive entlasten
  • die Leberzellen zur Regeneration stimulieren
  • eine gesunde Darmflora aufbauen
  • das Immunsystem stärken
  • den Lymphfluss anregen
  • den Stoffwechsel in Schwung bringen

Besonders positiv wirken sich dabei auch die in den Kräutern enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.) aus, den sie sind organisch und damit in höchstem Maß bioverfügbar. Das bedeutet, dass sie im Gegensatz zu synthetisch hergestellten Mineralien und Spurenelementen vom Körper verwertet werden können und keine Körperschlacken aus nicht verstoffwechselbaren Substanzen bilden, die wieder zur Belastung des Organismus werden können. Statt dessen aktivieren und unterstützen sie den Stoffwechsel, beugen einem Mineralstoff- und Spurenelementmangel vor und belasten den Organismus nicht. Überdies gleichen die im Organismus basisch wirkenden Mineralien Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente aus Pflanzen sorgen überdies dafür, dass die Lebensgemeinschaft der „positiven“ Darmbakterien (Darmsymbiose) aufrecht erhalten werden kann und so eine aktive Darmflora aufgebaut wird, welche die körpereigene Abwehr stärkt, die Nährstoffaufnahme verbessert und die Verdauung reguliert.

Neben ihrem Reichtum an Mineralien und Spurenelementen enthalten Kräuter aber auch zahlreiche Vitamine, wie beispielsweise das als Antioxidans bekannte Vitamin C, das eine ausgeprägte Funktion als Fänger der freien Radikalen besitzt. Hierbei handelt es sich um sauerstoffhaltige Moleküle, welche die Zellen angreifen, schädigen, den Zelltod herbeiführen und entarten lassen, wodurch Krebs begünstigt wird – Vitamin C wirkt dem entgegen und stärkt das Immunsystem. Eine wichtige Funktion bei der Regenerierung der Zellen kommt dem Zellstoffwechsel zu – unterstützt wird er durch das zellschützende Beta-Carotin (Provitamin A), das in der Leber zum Vitamin A umgewandelt wird.

Heilkräuter enthalten überdies sämtliche Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Proteine und Fette, aus deren Verstoffwechselung der Körper Energie gewinnt (Makronährstoffe), welche für sämtliche Körperfunktionen (z.B. Atmung, Herzschlag, Verdauung, Wachstum, die Neubildung von Geweben) essentiell ist.

Überdies sind in Heilkräutern sogenannte Mikronährstoffe enthalten, zu denen in erster Linie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gehören, die dem Körper keine Energie liefern, jedoch für den Ablauf kataboler und anaboler Reaktionen im Organismus essentiell sind. Im Fokus der Entgiftung steht hierbei die katabole Funktion, denn dabei geht es um den Abbau von Stoffwechselprodukten von komplexen zu einfachen Molekülen zur Entgiftung des Organismus.

 

Anwendung


Wir empfehlen zur Entgiftung des Organismus und zur Vorbeugung, die Entgiftungs-Kräutermischung ANTITOX zweimal jährlich über sechs Wochen anzuwenden.

Wir bieten die Immun-Kräutermischung ANTITOX bewusst in Pulverform an, um die Kräuter für den Fleischfresser Katze leichter verdaulich zu machen.

Selbstverständlich wissen wir um die Problematik der Glucuronidierungsschwäche von Katzen und verwenden keine Kräuter, die Salycilsäure, ätherische Öle oder Scharfstoffe enthalten, die vom Organismus der Katze nicht verstoffwechselt werden können und damit zu Vergiftungen führen könnten.

 

Trockenfütterung:
Kräutermischung einfach unter das Futter mischen

 

Dosierung:           

  • 4 g Katzen bis 5 kg
  • 6 g Katzen ab 5 kg

Das Pflanzenpulver kann man der Katze auch leichter schmackhaft machen, wenn man es unter stark duftendes Futter wie Thunfisch rührt. Auch mit Naturjoghurt lassen sich gemahlene Pflanzen leichter vermischen und im Fall der Immunmischung „Abwehrstark“ können die auch mit etwas Honig „versüßt“ oder mit Katzenminze schmackhaft gemacht werden.

 

Euer Team der Neumann Heilkräuter-Manufaktur wünscht Euren Samtpfoten allzeit starke Abwehrkräfte und gesundes Katzenleben.

 

 

 

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